Antares

Hallo alle zusammen,

Mein Name ist Alex (oder Antares in der Kommune). Ich wurde im Jahr 2001 geboren, lebe in der Kleinstadt, bin diradikaler Lateinfanatiker und vollbeschäftigter Schüler (noch), dazu selbsternannter Sensoriker für angewandte Alliteration im Alltag.
Leider kann ich weder mit einer tragischen Kindheit noch mit einer tragischen Schulzeit oder einer tragischen Gegenwart aufwarten (in puncto Traumata lässt sich höchstens eine schwer zu ergründende Aversion gegen textiles Werken ausfindig machen). Meine Leidenschaft gilt toten Fremdsprachen, dem Theater und natürlich dem Schreiben. Wie man unschwer erkennen kann, wenn man sich in der Schreibkommune umsieht, bin ich ein begeisterter Fantasy-Autor. Als Liebhaber von Magie und Worldbuilding inklusive Mythen und Legenden versteht sich das schon fast von selbst. Sehr gerne gebe ich Charakteren magische Fähigkeiten, die in Verbindung mit ihren Charaktereigenschaften stehen und flechte auch hin und wieder ein paar philosophische Elemente ein.
Oft werden meine Geschichten als schwermütig bezeichnet, doch wer meinen gnadenlosen Alltagshumor kennt, schreckt vor einer ähnlichen Wertung behufs meiner Person dankenswerterweise zurück (nach jahrelangem Training mit Donald Duck-Comics ist das auch kaum verwunderlich).
So gern ich eine unglaubliche Geschichte von meinem Weg zur Schreibkommune erzählen würde, beschränke ich mich lieber auf die Wahrheit, die unverfroren unspektakulär Dr. Google als missionierenden Mittelsmann deklariert. Er führte mich zunächst ins Schreib-Forum, wo man auch nach Autoren für die Schreibkommune Ausschau zu halten pflegt. Für die Erlaubnis, meine literarischen Ausschweifungen hier posten zu dürfen, bin ich den zuständigen Personen noch immer außerordentlich dankbar!
Warum ich schreibe? Ebenso könnte man fragen, warum ich atme. Es geht automatisch und den Atem anzuhalten ist bekanntlich keine allzu gesunde Lebenseinstellung. Daher bin ich in der Schreibkommune jeden Sonntag tätig!
Ich wünsche euch allen viel Spaß auf dieser wunderbaren Website!

Euer Antares

Hier findest du die Beiträge von Antares:

Gottes Hammer XII

„Medardus?“, wiederholte Halgin überrascht. Iliana umklammerte ihren Bogen so fest, dass ihre Knöchel weiß hervortraten. Wie konnte das sein? Hilfesuchend sah sie vom einen zum anderen. Esben wirkte hilflos, Halgin erstarrt wie eine Statue und aus Teshins Augen starrte ihr Zorn entgegen. Ebenso hatte Ilianas Gesicht ausgesehen, als sie sich nach der Verbrennung ihrer Mutter […]

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Gottes Hammer XI

Iliana atmete erleichtert auf, als sie Androgs Halle erreichte. Esben hatte ein altes Deckenlicht entzündet, dass unzählige Meter über ihren Köpfen silbriges Licht verströmte. Halgin meinte, die Runen um den magischen Gegenstand bedeuteten soviel wie „Vater Sonne“. Zu seiner Zeit beteten die Menschen Himmelskörper als Götter an. Offenbar stammte das Bauwerk aus der Ära des […]

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Gottes Hammer X

„Ich habe es befürchtet“, murmelte Esben besorgt. „Von diesem Mädchen ging eine kaum zu beschreibende Aura aus, die mich zutiefst verunsicherte. Es würde mich nicht wundern, wenn mehr dahintersteckt.“ „Moment!“, ergriff Iliana das Wort. Sie wirkte verwirrt. „Heißt das, dieses Mädchen ist der Dämon?“ Teshin nickte, doch sie schien nicht überzeugt. Auch Halgin teilte Bedenken. […]

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Gottes Hammer IX

Unter der Kapuze der Gestalt herrschte gähnende Leere. Kein Kopf, kein Gesicht, nicht einmal die leiseste Andeutung von fester Materie. Teshin starrte die Gestalt perplex an, als der Mantel plötzlich zu Boden fiel. Die Ketten rasselten unheilvoll und der Stab zerstob zu feinem Rauch. Es war, als hätte die düstere Kreatur niemals existiert. Im nächsten […]

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Gottes Hammer VIII

Teshin konnte selbst kaum fassen, was ihm hier widerfuhr. Er saß auf einem Wagen des Militärs und lenkte ihn mit äußerst ungesunder Geschwindigkeit durch einen verfluchten Wald, neben ihm saßen eine mutmaßliche Hexe und ein König, den man in einen Vogel verwandelt hatte. Über dem Gefährt stieß eine Phalanx aus schwarzem Gefieder mit hellen Punkten […]

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Gottes Hammer VI

Die Rauchsäulen kamen immer näher und langsam lichtete sich der Wald. Teshin gelangte unbehelligt auf eine mäßig gepflasterte Straße. Erleichtert atmete er tief durch. Er hatte eine Zeit lang befürchtet, von Räubern angegriffen zu werden. Man sagte gesetzlosen Diebesbanden nach, mit Vorliebe düstere Forste als Heimatort zu erwählen. Außer einem schwarzen Vogel mit einem hellen […]

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Gottes Hammer V

Teshins erste Empfindung war Kälte. Er lag mit dem Rücken auf weichem Untergrund und suhlte sich in der gnädigen Wärme des Schlafes, als seine Hand mit einem Mal gegen etwas Kaltes stieß. Die simple Berührung durchfuhr seinen Körper wie ein Blitz und zwang sein Bewusstsein zurück in die Realität. Teshin blinzelte ungehalten. Hatte er sich […]

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Gottes Hammer IV

Aus den Schatten trat der Inquisitor Medardus. Im rötlichen Schein funkelten seine Augen wie blutige Sonnen. Saskia bemerkte, dass sich der Schatten seines Mauritiusstabs am Boden zum grotesken Abbild eines missgestalteten Arms verzerrte. Ein Schauder ließ sie erzittern. „Ihr?“, rief Teshin erstaunt. „Seid Ihr etwa auch wegen des Dämons hier?“ Trotz der fehlenden Feindseligkeit in […]

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Gottes Hammer III

Langsam versank die Sonne hinter den schiefen Dächern der Stadt. Die wärmenden Strahlen schienen vor der Wahrheit zu flüchten wie ein im Selbstschutz eingewickelter Mensch. Krallen aus Finsternis umschlangen die wispernden Bäume und Schatten schwangen sich auf zu ihrer Regentschaft. Seltsamerweise hatte die Nacht Saskia nie geängstigt. Im Gegenteil, sie empfand die Fähigkeit der Finsternis, […]

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Gottes Hammer II

Als sie zum Rathausplatz zurückkehrten, war der Ehebrecher verschwunden. Stattdessen standen zwei Frauen am Pranger, vor ihnen eine Traube spöttischer Passanten, die sie mit höhnischen Beschimpfungen überhäuften. Ein Kerkerknecht verkündete mit lauter Stimme die Art ihres Verbrechens. „Diesen zwei Weibern hier ward es nötig, auf dem Fischmarkt den Streit zu suchen! Fürderhin befand der Richter […]

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Gottes Hammer I

„Wir sind da!“, rief Teshin gut gelaunt. Saskia konnte nur nicken. Unter ihnen erstreckten sich die verwinkelten Gassen der Handelsstadt Aminas. Menschen tummelten sich wie Ameisen darin, die Straßen wirkten regelrecht verstopft. Saskia verdrehte die Augen. Zum Bürgermeister zu gelangen würde nicht einfach werden. Teshin ließ sich davon nicht beirren. Vor sich hin pfeifend lenkte […]

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