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Schlagwort: Rezension

Rezension „Der Kuss des Engels“ von Sara Lucas

Titel: Der Kuss des Engels

Autor: Sara Lucas

Verlag: Piper

ISBN: 978 – 3 – 492 – 70205 – 8

Preis: 19,95 €

Zur Autorin sind lediglich einige Informationen auf der Homepage von Piper zu finden (Sarah Lukas Bücher & Biografie | PIPER) sowie in dem Einband des Buches zu finden.



Inhalt/Handlung des Buches



Sophie ist nach dem Tod ihres Verlobten Rafael nach Paris gekommen um sich mit einer Weiterbildung der französischen Sprache abzulenken und ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Eines Abends ist Sophie, die bei einer älteren Dame untergekommen ist, unterwegs und meint auf einem Boot ihren verstorbenen Velobten gesehen zu haben.

Eine intensive, aber auch verstörende Suche beginnt für Sophie, trifft sie auf Jean. Dieser hilft ihr aus einer Situation, die für Sophie hätte mehr als nur gefährlich ausgehen können.

Je mehr Tage vergehen umso mehr gerät die junge Frau immer weiter in den Strudel zwischen Gut und Böse.



Eindruck und Fazit



Ich habe mich bei diesem Buch auf eine Aktion unserer Buchhandlung Vorort eingelassen, die beinhaltete eine ähnliche Organisation wie „Die Tafel“ zu unterstützen. Eine Art Blind Date sozusagen.

Mich faszinierte auf des Einschlages der Begriff Fantasy. Als ich dann zu Hause das Buch auspackte, musste ich feststellen, dass es sich zusätzlich um einen Liebesroman im Fantasygenre handelte. Eigentlich nicht ganz so meins.

Trotz meiner Vorurteile begann ich zu lesen und war doch positiv überrascht. Denn der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hilft in der Geschichte zu bleiben.

Um jedoch bei der Wahrheit zu bleiben, zählt das Buch nicht zu meinen Favouriten.

Ist jedoch jemand an Liebesgeschichten mit einer Würze Fantasy interessiert, kann ich das Buch dem- oder auch derjenigen nur empfehlen.

Rezension: „Die Bürde des Zerfalls“ (Tobias Krampitz)

Pest ahoi, würde der Autor und Selfpublisher Tobias Krampitz jetzt sagen. Ich durfte den ersten Band seiner Reihe „Die Bürde des Zerfalls“ lesen. Was ich von dem Dark Fantasy-Roman halte, erfahrt ihr hier.

 

Eine zerfallen(d)e Welt

 

 Wir befinden uns in einem Land der Untoten und Vampire. Unser Protagonist Boris ist Teil der sogenannten Todeswache, die gegen Untote im Ghulwald vorgehen soll. Als er jedoch dem Vampir Festus begegnet und in einen mysteriösen, bestialischen Mord verstrickt wird, beginnt für den notorischen Feigling eine Reise in die gefährlichen freien Baronien. Zusammen mit Festus und einem mysteriösen jungen Mann namens Wolf macht er sich auf, den Mörder zu finden.

 

Helden? Wirklich?

 

Boris ist ein Antiheld in jeder Hinsicht. Er ist feige und egozentrisch und passt eigentlich überhaupt nicht auf die Beschreibung eines heroischen Protagonisten. Neben den übermächtigen Charakteren Festus und Wolf wirkt er eher wie eine Karikatur. Gerade dadurch entsteht jedoch die eigentümliche Dynamik der Hauptgruppe. Alle drei Charaktere besitzen ihre Hintergrundgeschichten und erweisen sich als komplex genug, um im Gedächtnis zu bleiben. Die Antagonisten hingegen bleiben im ersten Band noch sehr konturlos. Es ist kaum Platz, um ihnen mehr Substanz zu verleihen.

 

Ein kleiner Feigling auf großer Reise

 

Die Handlung gleicht einer klassischen Heldenreise mit überraschendem Ende. Dabei vermischt der Autor Elemente einer fantastischen Abenteuergeschichte mit dem Kriminalroman. Leider fehlt im Buch ein gewisser „Wow“-Effekt, wenn der wahre Täter am Ende des Buches in Erscheinung tritt. Der erste Band wirkt eher wie ein Präludium, der den Leser zunächst nur auf eine falsche Fährte locken soll. Nach der Lektüre des ersten Buches bleiben viele Fragen für die Fortsetzung offen.

 

Gewalt? Ja, bitte!

 

„Die Bürde des Zerfalls“ ist nicht für jedermann geeignet. Nicht nur behandelt das Buch Themen wie den UN-Tod; es treten auch Schilderungen exzessiver Gewalt auf. Fairerweise muss man einräumen, dass der Autor die schrecklichsten Vorgänge im Dialog seiner Charaktere verpackt und den Leser dadurch zumindest ein wenig schont. Durch das gehäufte Auftreten absolut unfassbarer Todesarten stumpft der Leser jedoch mit der Zeit ab. Nach zweihundert Seiten erscheint diese Gewaltdarstellung eher überzeichnet und unnötig dysphemistisch. In diesem Falle wäre etwas weniger mehr gewesen.

 

Ich persönlich hätte mir zudem mehr Beschreibungen der Umgebung erhofft. Als Fan der Dark Fantasy habe ich ebenfalls viel für düstere, unheilschwangere Landschaften mit atmosphärischem Horror übrig. Tobias Krampitz hätte seiner düsteren Welt auf diese Weise noch mehr Lebendigkeit verleihen können.   

 

Debüt mit Potenzial

 

Der Roman hat noch mit dem einen oder anderen Mangel zu kämpfen und ergeht sich in exzessiven Gewaltschilderungen, die sich in ihrer Häufigkeit eher gegenseitig behindern. Dennoch erweckt das Buch mit seiner Morbidität eine atmosphärische, düstere Welt mit zynischen Charakteren zum Leben, die jedem Dark Fantasy-Fan das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen werden. Eine unkonventionelle, gelungene Heldenreise.

Gleich und gleich bekämpft sich gern – Die Sieben gegen Theben (Rezension)

Vor beinahe 2500 Jahren schuf Aischylos mit der Tragödie „Die Sieben gegen Theben“ den Abschluss seiner fragmentarisch erhaltenen thebanischen Trilogie. Die Geschichte um die beiden Brüder Eteokles und Polyneikes begründete ein Motiv, das bis heute aktuell bleibt.

Sequel mit Stil 

Ödipus‘ Söhne Eteokles und Polyneikes haben nicht gerade das beste Verhältnis zueinander. Bereits zu Beginn des schlanken Stücks holt Polyneikes als Rache für seine Verbannung zu einem gewaltigen Vergeltungsschlag gegen seinen Bruder aus und belagert mit sechs Gefährten die Stadt Theben. Das Ende dieser Tragödie erfüllt jedes Klischee des Genres: Die beiden Brüder töten sich gegenseitig.

Sieben … Zwerge?

Bemerkenswert ist die besondere Aufmerksamkeit, die Aischylos jedem der Krieger zukommen lässt. Im finalen Showdown vor den Toren Thebens wird jedes Kämpferpaar einzeln von Eteokles und dem Chor thebanischer Mädchen in Szene gesetzt (wohl der erste kommerziell präsentierte Schaukampf der griechischen Literatur, der sogar mit individuellen Symbolen aufwarten kann). Am Ende prallen sogar die beiden Brüder selbst aufeinander …

Sexismus auf Altgriechisch

Allerdings ist (im Gegensatz zum großen Finale) vor allem der Beginn der Belagerung zu kritisieren. Der Chor der Mädchen lamentiert herzerreißend vor den Altären der Götter, bis Eteokles trotz der Gefahr durch den Feind nichts besseres zu tun hat, als eine Diskussion über den Wert der Frau vom Zaun zu brechen. Während also vor den Toren die Fetzen fliegen, führen Eteokles und Chor die wohl sinnloseste Debatte der Weltliteratur, die außer Beleidigungen keine neuen Erkenntnisse bringt. Ich wäre beinahe versucht, einen Vergleich mit dem Rap-Battle „Mädchen gegen Jungs“ aus „Bibi und Tina“ zu ziehen …

Ein zeitloses Motiv

Apropos „Bibi und Tina“: „Die Sieben gegen Theben“ gleicht in seiner Ausführung zahlreichen modernen Werken allen Genres. Den Konflikt zwischen (leiblichen oder geistigen) Geschwistern findet man allüberall: „The school for good and evil“, „Naruto“ und schließlich auch „Harry Potter“. Immer treffen dabei das bewahrende und das zerstörende Element im Menschen aufeinander. 

Fazit

Trotz seiner Schwächen zählt „Die Sieben gegen Theben“ zweifelsohne zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur. Augrund seiner bescheidenen Länge ist es auch problemlos an einem verregneten Spätnachmittag zu lesen.

Die Drei Reiche: Das größte Epos aller Zeiten?

Im Jahre 2017 endete für die Sinologin Eva Schestag ein sechsjähriges Großprojekt: Zum ersten Mal übersetzte sie „Die Drei Reiche“, den ältesten Roman Chinas, vollständig ins Deutsche und vollbrachte damit eine gewaltige Pioniertat.

Der älteste Roman Chinas

Verfasst vom mythischen Autor Luo Guanzhong im ausgehenden vierzehnten Jahrhundert, bildet dieses Mammutwerk die literarische Bearbeitung der heroischen Epoche Chinas im 2./3. Jahrhundert n. Chr. Der Roman basiert auf der gleichnamigen Chronik der drei Reiche und flicht Volksglauben und Legenden in den historischen Stoff mit ein.

Die heroische Epoche

Die Han-Dynastie liegt in ihren letzten Atemzügen. Korrupte Eunuchen und aufstrebende Kriegsfürsten bedrohen den Frieden im Reich. Überall greifen die Menschen zu den Waffen und ein entsetzlicher Bürgerkrieg verheert China. In diesen unruhigen Zeiten erhebt sich der Held Liu Bei zusammen mit seinen Schwurbrüdern, um die Han-Dynastie zu retten und dem Reich Frieden zu bringen. Mit treuen Freunden und dem genialen Strategen Kongming stellt er sich machtgierigen Fürsten in den Weg – allen voran dem Erzschurken Cao Cao, der seine ganz eigenen Pläne mit dem Han-Kaiser hat …

Der erste Cliffhanger der Menschheit

Mit über 1750 Seiten in der deutschen Fassung bildet der Roman eines der längsten Werke der Weltliteratur. Trotz dieses Umfangs und des beachtlichen Alters führt uns Luo Guanzhong sehr modern in seine Geschichte ein: Die Kapitel gleichen Episoden einer Fernsehserie und enden allesamt mit Cliffhangern. Das Buch bleibt durchgehend spannend und bringt insbesondere seinen zahlreichen Charakteren (über 1000 namentlich genannten Personen!) besondere Liebe entgegen. Bemerkenswert sind auch die vielen kunstvollen, ruhigen Passagen, die sich etwa nach gewaltigen Schlachten oder dem Tod eines Helden finden.

Fanservice auf Altchinesisch

Was treiben Liu Beis Schwurbrüder in der Nacht? Welcher von Cao Caos Generälen gewinnt an seinem freien Tag den Bogenschießwettbewerb? Und, am wichtigsten: Was geschieht, wenn Erzschurke Cao Cao höchstpersönlich bei einer der ersten Komponistinnen der Menschheitsgeschichte einen Hausbesuch macht? Trotz sechshundert Jahre Unterschied gewinnt man die Charaktere mit der Zeit lieb und ist umso ergriffener, wenn eine der Hauptpersonen zwischendurch das Zeitliche segnet.

Schlüssel zur Kultur Chinas

Im Roman finden sich unzählige Querverweise auf die chinesischen Klassiker. Die Charaktere zitieren ununterbrochen Größen der Philosophie – wie zum Beispiel Konfuzius oder Kriegsmeister Sunzi. Im Gegensatz zu westlichen Epen legt die Geschichte den Fokus vor allem auf den Wert der Gruppe und nicht des Einzelnen. Was wäre Liu Bei ohne seine Schwurbrüder? Welche Intrigen könnte Cao Cao ohne seine tapferen Generäle schmieden? Jeder Charakter hat seinen Sinn, hat einen Wert für die Geschichte. Laut Chinas Präsidenten Xi Jinping verkörpern eben diese Charaktere bis heute die zentralen Werte der chinesischen Kultur.

Ein Schmankerl für Fans des Epos

Nach dem Lesen beider Autoren muss ich sagen: Luo Guanzhong kann problemlos mit Homer mithalten. Im Gegensatz zu Ilias und Odyssee ist sein Werk jedoch in Prosa verfasst und bietet daher auch dem modernen Menschen eine überraschend angenehme Lektüre. Wer dem Genre Epos also zugetan ist und das Reich der Mitte schon seit längerer Zeit näher kennenlernen will, sollte unbedingt zugreifen!    

Rezension „Das Erbe der Braumeisterin“ von Charlotte Thomas

(Bitte beachten. Zuerst findet ihr hier allgemeine Informationen zu dem Buch. Dann folgt auch schon die Rezension an sich.)

Titel: Das Erbe der Braumeisterin

Autor: Charlotte Thomas

Verlag: Bastei Lübbe

508 Seiten inkl. Nachwort, Details zur Kölner Biergeschichte und einem Glossar

ISBN: 9783404169061

Preis: 9,99 €

Hier gibt es Informationen zur Bibliografie der Autorin Charlotte Thomas

Charlotte Thomas – Bücher & Infos – BücherTreff.de (buechertreff.de)

Informationen zur Autorin

Charlotte Thomas – Bücher & Infos – BücherTreff.de (buechertreff.de)

Eva Völler – Wikipedia



Inhalt des Buches

Die Geschichte der Handlung von „Das Erbe der Braumeisterin“ spielt in Köln Mitte des 13. Jahrhunderts.

Madlen, seit einem knapp einem Jahr verwitwet, führt die Brauerei des verstorbenen Vaters in Eigenregie. Doch die Zunft der Brauer sitzt ihr im Nacken. Denn sie darf laut Gesetz das gutgehende Erbe des Vaters nach dessen Tod und dem des Ehemanns dieses nur ein Jahr alleine weiterführen.

Madlen denkt jedoch nicht daran erneut zu heiraten, auch wenn bereits mehrere Männer bereit sind sie zu eheligen.

Kurz nach einer Hinrichtung heiratet sie notgedrungen, den einstigen Kreuzritter Johann, der eigentlich hätte getötet werden sollen. Dies geschah durch eine Verbindung zu einem gleichaltrigen Mann, den sie durch ihren Vater kennt, denn auch dessen Eltern sind im Braugewerbe tätig.

Nun muss sie beweisen, dass die Ehe Bestand hat und keine Schande bringt. Allerdings haben Madlen und Johann Schwierigkeiten miteinander klar zu kommen. Vor allem deswegen, weil sie beide vorerst einen eigenen Weg verfolgen.

 

Eindruck und Fazit

Eigentlich bin ich nicht der Typ Mensch, der sich von Anfang an auf einen historischen Roman einstellen kann. Das heißt, dass mich die Handlung eigentlich schon von Beginn abholen muss.

Bei diesem Roman dauerte es jedoch einige Seiten bis mich die Handlung so in den Bann gezogen hat, dass ich mich zwingen musste um das alltägliche zu kümmern oder rechtzeitig in meinem Bett einzuschlafen.

Auch wenn es ein fiktiver Plott ist, zeigt er doch einen Einblick auf die mittelalterliche Kultur, das damalige Leben und wie die Stadt zu der damaligen Zeit strukturiert war.
Im Großen und Ganzen ist es ein Roman, der den Leser in die mittelalterliche Zeit zurückversetzt. Durch die zusätzliche Liebesgeschichte in der Handlung findet sich auch für die Romantiker etwas. Rundum ein

Lasst euch nicht erschrecken, solltet ihr erst mal nicht in die Geschichte finden. Es wird besser.

Rezension: Wärst du nur hier – Susanna Schober

Wärst du nur hier – der neue Roman von Susanna Schober ist nun ab sofort erhältlich! Wie man das Buch einschätzen darf und ob sich das Lesen lohnt, klären wir hier!

 

Wir befinden uns in Frankfurt bei unseren beiden Protagonisten Noah und Ilvy. Obwohl sie sich nicht kennen, sind sie beide bei derselben Psychologin in Betreuung, um ihre ganz eigenen Probleme aufzuarbeiten. Der Zufall führt sie schließlich zusammen – und lässt eine Liebesgeschichte der ganz besonderen Art beginnen …

 

Die Charaktere – ein Überblick

 

Ilvy: Unsere Protagonistin hatte es im Leben nicht gerade einfach. Wir erfahren bereits bald im Buch, woran das liegt. Die Erlebnisse zeichneten sie sogar soweit, dass sie zu Beginn der Geschichte kaum in der Lage ist, ihr neues Büro zu betreten. Sie misstraut anderen Menschen und weicht instinktiv vor großen Ansammlungen zurück. Außerdem ist sie fest von ihrer angeblichen Hässlichkeit überzeugt und hegt keine großen Hoffnungen für eine romantische Zukunft.

Noah: Zunächst dachte ich, dass wir mit Noah einen klassischen Manic Pixie Dream Boy ins Gesicht komplimentiert bekommen, aber dem ist nicht so: Genau wie Ilvy befindet auch er sich in psychologischer Betreuung. Der Tod seiner Mutter hat ihn tief gezeichnet und seine schwierige Beziehung zu seinem Vater hält ihn auch von seinem Berufswunsch ab. Zwar sieht er der Beschreibung gemäß umwerfend aus, aber in der Liebe klappt es bei ihm auch nicht wirklich. Sein innerer Konflikt lässt also noch genügend Wachstum übrig, um eine famose Heldenreise zu starten.

Eric: Noahs Vater fungiert in diesem Roman als Hauptantagonist. Er hält nichts vom Berufswunsch seines Sohnes, will ihn unbedingt in seiner Firma anstellen und einen „normalen“ Menschen aus ihm machen.

 

Der Plot

 

Grundsätzlich teilt sich das Hauptgeschehen in zwei separate Handlungsstränge auf, die durch Noah verbunden sind – zum einen der Konflikt mit Eric, zum anderen die komplizierte Beziehung zu Ilvy. Noah fungiert in beiden Fällen als Hauptcharakter, als „knight in shining armor“ (wenn auch mit Abstrichen). Was die Lysis (Happy End) des Buchs zunächst verhindert, sind Ilvys innerer Konflikt und Erics Handlungsweise als Antagonist, jedoch auch Noahs Unvermögen, seinem Vater eine Chance zu geben.

 

Kritik

 

Die Geschichte bietet an sich sehr viel Potenzial und dazu auch Tiefgang. Es werden soziale Abgründe angesprochen – vor allen Dingen aber das Versagen einer Gesellschaft. Im Gegensatz zu vielen anderen modernen Büchern vollzieht sich Ilvys Leidensgeschichte nicht während der Handlung, sondern der Leser bekommt nur die Folgen zu Gesicht – bis Ilvy endlich von selbst über ihre Erlebnisse spricht. In dieser Hinsicht hätte dem Buch etwas mehr Subtilität gutgetan. Anstatt Ilvys Vergangenheit bereits im ersten Kapitel grob zu umreißen, wären sanfte Andeutungen besser gewesen – nicht zuletzt, um den Mysteryfaktor zu erhöhen. Als Ilvy Noah endlich alles erzählt, wollte die Autorin dem Leser wohl wie mit einem Vorschlaghammer die Wahrheit ins Gesicht drücken. In Wirklichkeit aber ist man kaum noch überrascht, denn der Plot Twist wird bereits in einer Art radikalen Prokatalepsis vorweggenommen. Wäre Ilvy zunächst nur schüchtern, könnte sich das Buch bis zu diesem Punkt als „normale“ Liebesgeschichte tarnen und dann den Schleier ruckartig fallen lassen – was leider nicht geschieht.

Dazu kommt, dass einige wenige Charaktere keinen augenscheinlichen Sinn in der Geschichte haben – es gibt keine Lysis, keine Auflösung, die ihre Anwesenheit rechtfertigen könnte (wie zum Beispiel Johanna, Ilvys beste Freundin mit ganzen zwei Auftritten im Roman). An sich ist das noch kein Kritikpunkt. Zum Tragen kommt er erst durch die Okkupation wichtiger Seiten, die man in den Ausbau relevanterer Charaktere hätte investieren können – wie zum Beispiel der Antagonisten Eric und Leo. Erics und Noahs Verhältnis wirkt stellenweise ein bisschen aufgesetzt. Der Herr Papa legt zudem äußerst einseitiges Verhalten an den Tag. Er bleibt immer der düstere, strenge Vater – die Verkörperung mangelnder sozialer Akzeptanz innerhalb Noahs Familie. Mich hätte mehr interessiert – wie ist Eric, der Ehemann? Was liebt seine Frau Fiona an ihm? Wie behandelt er die übrigen Kinder? Wie behandelt er seine Mitarbeiter? Was macht er in seiner Freizeit? Zusammenfassend: Wie denkt, handelt und fühlt der „Mensch“ Eric, nicht der Plot Device und Antagonist?

Leo steht dabei auf einem anderen Blatt Papier. Er taucht sehr spät im Buch auf und sollte damit wohl ein retardierendes Moment auslösen und Ilvy in ihrem Fortschritt zurückwerfen. Stattdessen verpufft er wie eine abstürzende Eintagsfliege am Handlungsrahmen. Sein Auftauchen wird (ähnlich wie bei Alissa, Noahs One Night Stand) hastig beendet und danach in wenigen Sätzen abgehandelt, bevor die Geschichte wieder wie gewohnt weitergeht. Grundsätzlich hätte sein Charakter großes Potenzial, das er aber leider nicht entfalten kann (beispielweise hätte er ebenfalls in psychologischer Betreuung und schon seit Beginn des Buchs ein Freund Noahs sein können – was einen äußerst schmerzhaften Plot Twist zur Folge gehabt hätte).      

 

Lesen – oder nicht lesen?

 

Trotz dieser Punkte ist der Roman auf jeden Fall lesenswert. Susanna Schober beschreibt hier keine simple Liebesgeschichte, wie man sie in Groschenromanen findet – sondern einen anstrengenden, passionsvollen Heilungsprozess. Ilvys Vergangenheit ist schrecklich, unbegreiflich, wie ein hässlicher Hinterhof menschlicher Zivilisation. Dennoch ist nicht nur sie es, die Heilung bedarf, sondern auch Noah. Beide Charaktere brauchen diese Beziehung, brauchen einander, um wieder ganz zu werden.

Abschließend lässt sich also über Wärst du nur hier sagen: Eine schmerzhaft-schöne Heldenreise mit kleinen Formfehlern, die das Buch selbst jedoch nicht ad absurdum führen.

 

 

 

 

 

Rezension zu “Das Leben und das Schreiben” von Stephen King

Das Leben und das Schreiben

Autor: Stephen King

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-43574-2

Preis: 10,99 €

Taschenbuch, 384Seiten inklusive Glossar + Bibliografie

Informationen zum Autor und zu dessen Bibliografie

https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King

Inhalt des Buches

Das Buch hat Stephen King in drei Teile gegliedert, die sich wie folgt aufteilen.

Im 1. Teil führt er den Leser durch etliche Stationen aus seinem Leben, die er so gut es für ihn möglich war chronologisch platzierte.

Der folgende 2. Teil beinhaltet die Sicht von dem Autor auf das Schreiben. Vor allem geht er auf Punkte wie die Ausdrucksweise, die Rohfassung des Werkes, die Findung eines Verlages sowie des idealen Lesers als auch die Überarbeitung ein. Es sind nur die Hauptpunkte, die ich hier aufführe, denn um alles zu erwähnen würde dies hier ein weiteres Werk werden.

Der 3. und letzte Teil zeigt seinen Unfall und die darauffolgende Genesung ein, die Stephen King durchmachte. Hier erwähnt er auch wie sehr ihn seine Frau wie in den Jahrzehnten zuvor unterstützte.

Mein Eindruck und Fazit

Ich wurde auf dieses Buch von Stephen King durch Instagram aufmerksam und besorgte es mir dieses in der örtlichen Buchhandlung. Es reizte mich, denn ich kenne so wie die meisten Stephen King als den König des Horrors.

Als ich feststellte, dass in dem Buch nicht nur etwas aus seinem Leben aufzeigte sondern auch auf das Schreiben einging, war ich skeptisch. Denn ich bin nicht der Fan von “Schreibratgebern” und ging dementsprechend an das Geschriebene.

Doch so wie Stephen King darüber schrieb, konnte ich nicht anders als es bis zum Ende durchlesen.

Ich muss zugeben, dass ich sogar das ein oder andere für mich mitnehmen konnte und auch dem was darin geschrieben steht etwas abgewinnen konnte. So muss ich sagen, dass es durch seine lockere Art für Querdenker eine Bereicherung ist.

Rezension “Kein Opfer ist vergessen” von Michael Harvey

Titel          Kein Opfer ist vergessen

Autor          Michael Harvey

Verlag          Piper

376 Seiten inkl. Danksagung sowie Buchvorschläge

ISBN          978-3-492-30265-4

Preis          9,99 €



Informationen zum Autor und zu dessen Bibliografie

https://www.piper.de/autoren/michael-harvey-3638

https://www.lovelybooks.de/autor/Michael-Harvey/

 

Inhalt des Buches

 

Ian ist Student an einer der besten Hochschulen für Journalismus in den Vereinigten Staaten. Er besucht in den Sommermonaten einen Kurs, der sich mit alten Gerichtsfällen beschäftigt.

Zusammen mit zwei Kommilitonen, Sara und Jack, befasst er sich mit einem Fall, der durch den Tod des verurteilten Mörder abgeschlossen scheint.

Allerdings taucht erneut eine Leiche auf, die an den bereits geschlossenen Fall erinnert. Durch ihre Recherchen gelangen die drei Studenten in Kreise, die es nicht gut mit ihnen meinen. Je tiefer sie in die Vergangenheit eintauchen umso mehr begeben sie sich in Gefahr.

 

Eindruck und Fazit

 

Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil, der mit seinen kurzen Kapiteln das Buch fast schon einfach erscheinen lässt, obwohl das Thema nicht gerade einfach zu verdauen ist.

Viele kennen durch einschlägige Serien, die Thematik der nicht aufgeklärten Kriminalfälle oder jenen Fällen in der Justiz, die nicht ganz schlüssig zu sein scheinen. Hier wird innerhalb eines Thrillers darauf eingegangen, wie sich junge Journalismus Studenten durch die Recherchen in einen Pool aus Intrigen um ihr Leben bangen müssen.

Es ist zwar ein Roman unter vielen, aber für ein wenig Entspannung zwischendurch durchaus zu empfehlen.

Rezension zu „Die Phileasson-Saga – Himmelsturm“ von Bernhard Hennen und Robert Corvus

Das Buch Die Phileasson-Sage – Himmelsturm

Die Autor Bernhard Hennen / Robert Corvus

Genre Fantasy

ISBN 978-3-453-31752-9

480 Seiten inkl. Bonusmaterial

Preis 14,99 €

Heyne Verlag

Informationen zu den Autoren und Büchern:

 

http://www.phileasson.de/ph_romane.shtml

Die Handlung:

Asleif Phileasson und seine Mannschaft sowie Beorn mit seinen Begleitern kommen am Himmelsturm an. Nun gilt es für die beiden thorwalischen Kapitäne und deren Mitglieder diesen mysteriösen, elfischen Turm mitten im Eis zu erforschen sowie dessen Geheimnisse zu lüften.

Während die beiden Kapitäne in unterschiedliche Richtungen ausschwärmen, verfolgen sie weiterhin ihren eigenen Weg um den Titel „König der Meere“ zu erlangen.

Auf ihrer Entdeckungstour stellen sich den beiden Schiffsmannschaften nicht nur Rätsel entgegen. Um den ein oder anderen Kampf kommen sie leider nicht herum, wobei sie auch mal einen Wegbegleiter verlieren.

Doch was sie nicht ahnen, ist die Herausforderung in den Tiefen des Himmelsturmes…

Mein Eindruck:

Noch immer hänge ich den Erinnerungen an meine Zeit als DSA-Spieler hinterher und doch ist auch das zweite Abenteuer der Saga in dieser Form eine ganz andere Erfahrung als zu der Zeit als ich selbst gespielt habe.

Die Schreibweise der beiden Autoren führen mich als Leser locker durch die Handlung und ermöglicht es so mit dem ein oder anderen Charakter mitzufiebern

Die Geschichte ist natürlich in einem Roman verpackt ein wenig anders im Erleben im Gegensatz zum DSA-Abenteuer.

Mein Fazit:

Für mich ist der zweite Teil der Phileasson-Saga eine wunderbare Fortsetzung des ersten Bandes und führt die klare Ausdrucksweise der beiden Autoren weiterhin locker durch das Geschriebene. Wer also neugierig darauf ist, was im zweiten Band geschieht nachdem er den ersten Band gelesen hat, sollte diesen auch in die Leseliste übernehmen.

Rezension “Onyx – Schattenschimmer” von Jennifer L. Armentrout

Das Buch Onyx – Schattenschimmer

Die Autor Jennifer L. Armentrout

Genre Urban Fantasy / Jugendbuch

ISBN 978-3-551-31615-8

Seiten 474 Seiten inkl. Danksagung und Bonusmaterial

Preis 14,99 €

Verlag Carlsen

Informationen zur Autorin und deren Büchern (Bibliografie)

(Quellen: wikipedia.org,

https://de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_Armentrout

Die Handlung:

Nach ihrer Heilung ist Katy mit Daemon enger verbunden als sie sich beide hätten vorstellen können.

Diese Verbundenheit bringt Daemon dazu sich um Katy für sich zu gewinnen.

Katy jedoch versucht sich gegen ihre Gefühle für den Nachbarsjungen zu wehren.

Als wenn das nicht schon anstrengend genug wäre, taucht ein neuer Schüler auf und bringt ihre Welt noch mehr durcheinander.

Sie gerät in einen Strudel sonderbarer Aktivitäten, in die nicht nur die Regierung, sondern auch der „Neue“ verwickelt zu sein scheinen.

All das droht die Freundschaft zu Dee zu zerstören und alle Beteiligten in eine nicht vorhersehbare Zukunft zu entlassen.

Mein Eindruck:

Die Handlung um die Protagonistin Katy im zweiten Band dieser Reihe scheint immer verworrener zu werden.

Zwar lese ich gerne Handlungen, die komplexer werden, aber hier wurde diese Komplexität durch die Vorhersehbarkeiten zwischen Daemon und Katy hin und wieder ein wenig gestört. Manchmal musste ich mich extra motivieren, weiterzulesen.

Das Erscheinen von dem neuen Mitschüler war hingegen eine wahre Freude, denn er brachte frischen Wind in die Geschichte.

Mein Fazit:

Trotz kleiner Mängelliste, die den einen oder anderen Charakter und dessen Handlungen miteinbezieht, habe ich mich entschlossen, die Reihe bis zum Ende zu lesen, vor allem aus dem Grunde, um zu erfahren, was sich die Autorin im Verlauf der folgenden Bücher noch ausgedacht hat.

Was das Buch an sich angeht, geht die Handlung nahtlos von Band 1 in Band 2 über. Eine positive Seite, die ich sehr schätze. Auch das flüssige Lesen macht es einfach allem zu folgen und zusammenzusetzen.

Rezension „Obsidian – Schattendunkel“ v. Jennifer L. Armentrout

Das Buch:      Obsidian – Schattendunkel

Die Autorin:     Jennifer L. Armentrout

Genre:    Urban Fantasy / Jugendbuch

ISBN 978-3-552-31519-9

Seiten: 423 Seiten inkl. Danksagung und Bonusmaterial

Preis:     12,99 €

Verlag:       Carlsen

Informationen zur Autorin und deren Büchern (Bibliografie)

(Quellen: wikipedia.org)

https://de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_Armentrout

Die Handlung:

Katy ist mit ihrer Mutter gerade von Florida nach West Virginia gezogen. Sie ist nicht sonderlich begeistert davon, was sich auch nicht bessert, als sie auf den gleichaltrigen Nachbarsjungen Daemon Black trifft. Dieser tritt ihr gegenüber sehr unfreundlich, fast schon abweisend, auf.

Dieses Verhalten lastet auch auf der Freundschaft, die sich zwischen Katy und Dee, der Schwester von Daemon, entwickelt.

Sie freundet sich zwar auch mit anderen Mädchen ihrer Jahrgangsstufe an, aber Dee ist diejenige, mit der Katy am meisten unternimmt.

Katy fällt mit der Zeit ein Verhalten bei den Geschwistern auf, das sie sich einfach nicht erklären kann. Doch was sie nicht ahnt, ist ein Geheimnis, das ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Hierzu gehört u. a. auch die Konfrontation mit einer dunklen Macht, von der sie noch nicht einmal zu träumen wagt.

Es kommt zum finalen Showdown kurz nach dem Ball der High-School, die Katy, Daemon und Dee besuchen.

Mein Eindruck:

Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch eine Leseprobe, die ich mir über google-books runtergeladen hatte. Diese Seiten interessierten mich, also wünschte ich mir das Buch und bekam es zu meinem Geburtstag.

Die Handlung lässt sich, so mein Empfinden, flüssig lesen. An der ein oder anderen Stelle des kompletten Textes musste ich dann doch schmunzeln. In meinen Augen an diesen Punkten für mich schon ein wenig humoristisch.

Trotz des positiven Eindruckes habe ich das schleichende Gefühl einer ähnlichen Reihe zu folgen. Bei dieser erwähnten Erzählung denke ich an die Twighlight-Saga. Zwar unterschiedlicher wie sie nicht sein können, aber der Beschützerinstinkt des Protagonisten ist dem von Edward fast schon gleich zu setzen.

Mein Fazit:

Ich muss gestehen, dass mich die bereits erwähnte Leseprobe zwar gereizt hatte, aber ein innerer Widerstand mich davon abhielt, mich mit dieser Geschichte auseinanderzusetzen.

Der Hype, der sich um diese Reihe gelegt hat, war mir einfach zu viel.

Durch die Handlung kam ich gut und schnell durch, selbst wenn ich einige Tage habe nicht lesen können, so war es doch möglich, wieder reinzukommen.

Bei Obsidian handelt es sich für mich zwar um ein Jugendbuch, aber es ist lesenswert. Vor allem für all jene, die noch immer jung geblieben sind.

Rezension “Zayda” von Farina deWaard

Das Buch Zayda – Die Magierin von Irfen

Die Autor Farina deWaard

Genre Fantasy

ISBN 978-3-945073-10-0

Seiten 796 Seiten inkl. Glossar als auch Leseprobe

Preis 13,90 €

Verlag fanowa

Informationen zur Autorin und deren Büchern (Bibliografie)

https://www.fanowa.de/

Die Handlung:

Zayda bewundert ihre Brüder, die ein jeder durch das Kriegerritual der Ratken gehen um

dann zu einem Krieger zu werden. Sie entscheidet sich auch daran teilzunehmen. Ihr gelingt das Unvorstellbare…

Als sie in den Tempel der Göttin ihres Volkes kommt, entdeckt man ihre magischen Fähigkeiten. Allerdings ist ihre Familie, vor allem ihre Mutter, davon nicht besonders begeistert.

Izerdan, der auch Berater ihres Vaters ist, schafft es die junge Ratke an seine Schule in Irfen zu bekommen.

Doch ihre Ausbildung ist für sie nicht einfach. Nicht nur, dass sie Probleme hat sich einzugewöhnen, findet sie keinen richtigen Kontakt zu den anderen Schülern. Nur Kielle, eine blonde Magierschülerin, schafft es die Aufmerksamkeit Zaydas zu sichern.

Als in und um Irfen die ersten Menschen verschwinden, sind Izerdan und Zaydas Eltern sehr besorgt. Die Eltern Zaydas engagieren einen Leibwächter für die Tochter, der sich noch als enger Vertrauter erweisen wird.

Nachdem sich die Lage zuspitzt, wird Zayda zu einer anderen Schule gebracht, die in einem

Gebiet Tyaruls liegt, wo die junge Ratke mit den anderen Kulturen in Kontakt kommt.

Auch hier bleibt es für sie schwierig mit den anderen Schülern in Kontakt zu treten und

Freunde zu finden.

Mit 17 Jahren setzt sich Zayda über die Entscheidung ihres Meisters hinweg und

begibt sich in den Tempel eines Hüters, einem Gott der Völker in Tyarul, um sich der

dortigen Prüfung zu stellen. Ihr gelingt es diese zu bestehen, aber in ihr reift nun der Wunsch

noch mächtiger zu werden um ihrem Volk zu helfen.

Doch mit diesem Wunsch wachsen auch die Widerstände um die junge Frau herum, sodass

sie nicht nur mit ihrer Familie bricht sondern auch mit jedem, der sich nicht auf ihre Seite

schlägt…

Mein Eindruck:

Das Cover ist ein wenig unheimlich und könnte den ein oder anderen im ersten Augenblick abschrecken. Denn es zeigt einen knöchernen Rattenschädel.

Doch in Kombination mit der roten Schrift hat die Aufmachung des Covers etwas magisches.

Ich bin zwar mit dem Schreibstil der Autorin vertraut, musste ich mich allerdings in die Geschichte reinlesen, was mir von Seite zu Seite leichter viel.

Mein Fazit:

Beim Lesen der Bücherreihe “Das Vermächtnis der Wölfe” begann ich mit jedem Buch mich

zu fragen, warum die Antagonistin Zayda so ist wie sie ist. Auch wurde ich neugierig auf das

Volk der Ratken, dem kriegerischsten Volk aus Tyarul.

Zu Beginn musste ich immer wieder grinsen, denn die junge Zayda erinnerte mich mit ihrem

offenen Mundwerk an meinen Sohn. Je älter Zayda wurde um so interessanter wurde sie,

auch wenn ich bei manch ihrer Gedankengänge nicht gut fand.

Selbst die Kultur der Ratken, die Farina deWaard erschaffen hat, ist sehr interessant und für den ein oder anderen nicht nachvollziehbar.

Und doch war ich von ihrer Geschichte angetan und kann das Buch nur empfehlen.

Es ist aus meiner Sicht ein Buch, dass man lesen kann, wenn man die Reihe schon

begonnen hat.

Rezension zu Die Dämonenbraut von Christina M. Fischer

Allgemeine Informationen zum Buch

Die Dämonenbraut

Genre: Urban-Fantasy

Autor: Christina M. Fischer

Verlag: Art Skipt Phantastik Verlag

ISBN: 978-3-9815092-0-5

Preis: 11,80 €

Taschenbuch, 320 Seiten

Informationen zum Autoren:

www.lovelybooks.de/autor/Christina-M.-Fischer
www.de-de.facebook.com/AutorinChristinaFischer

Informationen zum Art Skript Phantastik Verlag:

www.artskriptphantastik.de

Zur Handlung:

Mit einer Virus Epidemie vor 60 Jahren fing alles an. Was vereinzelt auftrat, explodiert das Erscheinen von Hexen, Vampiren, Werwölfen und Dämonenbräuten, sogenannten A-Normalos.

Sophie Bernd ist eine von ihnen. Eine mächtige Dämonenbraut, die in einen Fall hineingezogen wird, der ihr ganzes Können benötigt.

Nicht nur, dass sie jemanden verliert, der ihr Nahe steht, findet sie auch ihre große Liebe.

Bis sie jedoch den Fall löst, werden ihr mehr als genug Steine in den Weg gelegt.

Mein Eindruck:

Ich brauchte drei Anläufe bis ich es endlich schaffte bei der Handlung dran zu bleiben. Und es hat sich gelohnt, denn mit jeder gelesenen Seite wurde die Handlung immer spannender.

Mein Fazit:

Die Handlung hatte sich nicht gerade mit einer Explosion mir gegenüber offenbart, aber mit jeder Seite stieg ich mehr und mehr in die Geschichte ein. So konnte ich mich dann doch auf all das was geschah einlassen. Ich musste nur meine innere Blockade lösen.

Auch wenn ich im Genre Fantasy zu Hause bin, so muss ich sagen, dass ich mich mit der Urban-Fantasy nicht in dem Maße beschäftigt habe. Es war sozusagen ein erster Schritt in diese Richtung den ich mit diesem Buch gewagt habe.

Ebenso muss ich sagen, dass ich wohl nicht vollkommen in diesem Bereich aufgehen werde. Und doch werde ich mir das ein oder andere Buch holen.

Der Aufbau einer Rezension


Viele machen sich Gedanken über die „perfekte“ Rezension. Sie durchstöbern hierfür die unterschiedlichsten Plattformen, fragen Google oder machen sonstwas, um das, was sie schreiben möchten, so gut wie möglich rüberzubringen.

Doch in meinen Augen gibt es nicht die „perfekte“ Rezension sondern eine, die mein Interesse an der Handlung des Buches weckt und mich dazu veranlasst, das Buch zu holen oder auf meine Wunschliste zu setzen.

Also habe ich mich auch mal hingesetzt, um zu sehen, was macht die Rezension bzw. den Aufbau eigentlich aus.

Ich muss gestehen, dass ich nicht das fand, was mich zu 100 % überzeugt hat. Darüber hinaus gebe ich zu, dass ich auf der einen oder anderen Internetseite etwas gefunden habe, was mich hat hellhörig werden lassen.

Hier mal eine kleine Zusammenfassung von dem, was einem helfen kann eine Rezension zu schreiben und sich von Mal zu Mal zu verbessern.

Die Rezension im Kurzen

Die Rezension an sich ist eine kurze Inhaltsangabe eines Buches, welche eine Erläuterung der eigenen Meinung zu dem Gelesenen wiedergibt.

Sie besteht aus folgenden Elementen:

  1. Überschrift
  2. Einleitung
  3. Hauptteil
  4. Schluss

Im Grunde ähnlich aufgebaut wie Kurzgeschichten, Romane und die altbekannten Aufsätze aus der Schulzeit.

Nun zu den einzelnen Elementen der Rezension:

       1. Die Überschrift

Hier notiert man den Autor und den Titel des Buches, das man gelesen hat.

        2. Die Einleitung

In der Einleitung stehen Informationen über das Buch. Hierzu gehören:

  1. Erscheinungstermin und Verlag
  2. Umfang (Seitenanzahl)
  3. Erstlingswerk eines Autors oder weitere Titel (Bibliographie)
  4. Teil einer Buchreihe
  5. Biographische Informationen zum Autor
  6. Buchart (Taschenbuch, Hardcover, ebook, Hörbuch, etc.)

Vielleicht kann man hier auch den einen oder anderen Punkt zusammenführen oder mit Links erweitern. Vor allem das Recherchieren von Links benötigt Zeit, reduziert jedoch die Länge des Textes und bringt den Leser des Artikels dazu, sich ein wenig umzusehen.

       3. Der Hauptteil

Hier findet der Leser eine grobe Zusammenfassung der Handlung. Allerdings ist hier darauf zu achten, dass man nicht zuviel verrät. Am besten funktioniert es, sich an den Highlights entlangzuschreiben, aber nicht das Ende zu verraten.

Die Hauptfiguren (Protagonist/Antagonist) darf man natürlich nicht vergessen, denn die machen den Roman ja aus.

Auf Schreibstil des Autoren, Stilmittel und Spannungsaufbau sollte man ebenso eingehen, doch die Intensität kann variieren.

Äußert man Lob oder Kritik, sollte daran denken, diese Punkte auch zu begründen.

       4. Der Schluss oder auch die Leseempfehlung

Hier sollte man darauf eingehen, wem das Buch gefallen könnte und wem nicht. Ein Vergleich mit anderen Büchern hilft dem Leser der Rezension dabei, Vergleiche zu ziehen und zu entscheiden, ob ihn das Buch interessieren könnte. Hierbei macht es in meinen Augen nicht den Unterschied, ob man sich das Buch in einer Buchhandlung oder via Internet kauft oder einfach nur ausleiht.

Hat die Handlung indes nicht gefallen haben, sollte man die Begründung der Kritik nochmals in einer abgewandelten Form erneut aufgreifen.

Rezension zu “Zwang – Das Vermächtnis der Wölfe“ von Farina De Waard

Allgemeine Informationen zum Buch

“Zwang – Das Vermächtnis der Wölfe“ von Farina De Waard

Taschenbuch, 775 Seiten

Genre: Fantasy

Band 3 der Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“

ISBN 978-3-945073-03-2

Preis: 13,90 €

Fanowa Verlag

Informationen zur Autorin und dem Fanowa Verlag findet ihr unter:

www.fanowa.de

Zur Handlung:

Zenay hat die erste Prüfung der Hüter betanden. Nun ist sie auf dem Weg sich den
weiteren Prüfungen zu stellen. Doch auf ihrem Weg zu der nächsten Quelle kommt ihr
Ikar dazwischen. Der Kopfgeldjäger hat das Ziel Zenay der dunklen und tyrann ischen Kö-
nigin Zayda zu übergeben.

Zenay gelingt es jedoch sich aus der Gefangenschaft zu befreien und schafft es zurück zu ihren Begleitern. Unter schwierigen Umständen macht sich die Gruppe auf den Weg zu
den nächsten Tempeln, wobei sie auf die unterschiedlichsten Hürden stoßen.

Bei dem Tempel der Hüterin der Ratken kommt es zu einer Auseinandersetzung, die die kleine Gruppe aus Gefährten schmerzlich auseinanderreißt und das Gefüge untereinan-
der zu zerstören droht.

Mein Eindruck:

Der 3. Band der Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ ist eine wunderbare Fortsetzung
der bereits herausgegebenen Bände. Zum Ende der Handlung wird es richtig spannend,
dass man als Leser nun mehr von dem Kampf von Gut gegen Böse erfahren möchte.

Mein Fazit:

Ich bin auf die Fortsetzung gespannt, die noch ein wenig auf sich warten lässt. Ich bin zuversichtlich, dass es das verspricht was es zu sein scheint.
Die Autorin hat einen wunderbaren Background was das Lektoriat angeht.
Bei einer kleinen Buchmesse, der BuCon Dreieich bei Frankfurt, hatte ich die Möglich-
keit Farina de Waard und deren Mutter kennenlernen. Ein wunderbar harmonisches Pärchen, das einen tollen Eindruck hinterlassen hat.

Ich erwarte nun mit Spannung Teil 4 des Vermächtnisses der Wölfe sowie den ersten
Band von Zayda.

Rezension zu “Die Janson-Option” von Robert Ludlum (Paul Garrison)

Allgemeine Informationen zum Buch

“Die Janson-Option” von Robert Ludlum (Paul Garrison)

Taschenbuch

Genre: Thriller

Band 3 der Janson-Reihe

ISBN 10: 978-3-453-43628-2

Preis: 9,99 €

Heyne Verlag

Informationen von dem/den Autoren findet man unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Ludlum
https://www.randomhouse.de/Autor/Paul-Garrison/p66741.rhd

Zur Handlung:

Die Frau eines Ölmanagers wird auf einer Jacht mit anderen Gästen des Besitzers vor der Küste Somalias von Piraten verschleppt.
Eben dieser Ölmanager beauftragt Paul Janson und seine Partnerin gekidnappte Ehegattin aus den Fängen der Piraten zu befreien.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn nach und nach kommen die anderen Geißeln der Piraten auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen ums Leben. Die erwartete Lösegeldforderung bleibt zudem auch aus, was all jene, die mit der Befreiung zu tun haben, immens unter Druck setzt. Die Ränke- spiele unter den verschiedenen Firmen, Politikern, Piraten und Agenten nimmt seinen Lauf.

Zudem müssen Paul Janson und seine Hintermänner sich gegen jemanden behaupten, der ihnen mehr als nur Steine in den Weg legt.

Mein Eindruck:

Der Schreibstil der Handlung war für mich ein wenig Gewöhnungsbedürftig, was für mich bedeutete, dass ich die ersten 50 bzw. 60 Seiten brauchte um mich damit vertraut zu machen. Doch dann las sich die Geschichte flüssig und zum Schluss nutzte ich jede Möglichkeit, die sich mir bot das Buch zu beenden.
Da die Handlung hauptsächlich an der westafrikanischen Küste spielt, bekommt man einen groben Einblick in die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse in diesem Teil des afrikanischen Konti- nents.

Mein Fazit:

Eine nette Geschichte, wobei ich mal wieder ein Buch aus einer Reihe herausgegriffen hatte. Empfehlen würde ich dieses Buch nur jenen, die nicht davor zurückschrecken, dass es auch mal blutig wird. Für all jene, die ein wenig sensibler sind oder viel zu viel Fantasie haben, rate ich es sich zu überlegen.

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