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Autorinnen und Autoren im Netz

Kategorie: Rezensionen

Rezension zu “Das Leben und das Schreiben” von Stephen King

Das Leben und das Schreiben

Autor: Stephen King

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-43574-2

Preis: 10,99 €

Taschenbuch, 384Seiten inklusive Glossar + Bibliografie

Informationen zum Autor und zu dessen Bibliografie

https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King

Inhalt des Buches

Das Buch hat Stephen King in drei Teile gegliedert, die sich wie folgt aufteilen.

Im 1. Teil führt er den Leser durch etliche Stationen aus seinem Leben, die er so gut es für ihn möglich war chronologisch platzierte.

Der folgende 2. Teil beinhaltet die Sicht von dem Autor auf das Schreiben. Vor allem geht er auf Punkte wie die Ausdrucksweise, die Rohfassung des Werkes, die Findung eines Verlages sowie des idealen Lesers als auch die Überarbeitung ein. Es sind nur die Hauptpunkte, die ich hier aufführe, denn um alles zu erwähnen würde dies hier ein weiteres Werk werden.

Der 3. und letzte Teil zeigt seinen Unfall und die darauffolgende Genesung ein, die Stephen King durchmachte. Hier erwähnt er auch wie sehr ihn seine Frau wie in den Jahrzehnten zuvor unterstützte.

Mein Eindruck und Fazit

Ich wurde auf dieses Buch von Stephen King durch Instagram aufmerksam und besorgte es mir dieses in der örtlichen Buchhandlung. Es reizte mich, denn ich kenne so wie die meisten Stephen King als den König des Horrors.

Als ich feststellte, dass in dem Buch nicht nur etwas aus seinem Leben aufzeigte sondern auch auf das Schreiben einging, war ich skeptisch. Denn ich bin nicht der Fan von “Schreibratgebern” und ging dementsprechend an das Geschriebene.

Doch so wie Stephen King darüber schrieb, konnte ich nicht anders als es bis zum Ende durchlesen.

Ich muss zugeben, dass ich sogar das ein oder andere für mich mitnehmen konnte und auch dem was darin geschrieben steht etwas abgewinnen konnte. So muss ich sagen, dass es durch seine lockere Art für Querdenker eine Bereicherung ist.

Rezension “Kein Opfer ist vergessen” von Michael Harvey

Titel          Kein Opfer ist vergessen

Autor          Michael Harvey

Verlag          Piper

376 Seiten inkl. Danksagung sowie Buchvorschläge

ISBN          978-3-492-30265-4

Preis          9,99 €



Informationen zum Autor und zu dessen Bibliografie

https://www.piper.de/autoren/michael-harvey-3638

https://www.lovelybooks.de/autor/Michael-Harvey/

 

Inhalt des Buches

 

Ian ist Student an einer der besten Hochschulen für Journalismus in den Vereinigten Staaten. Er besucht in den Sommermonaten einen Kurs, der sich mit alten Gerichtsfällen beschäftigt.

Zusammen mit zwei Kommilitonen, Sara und Jack, befasst er sich mit einem Fall, der durch den Tod des verurteilten Mörder abgeschlossen scheint.

Allerdings taucht erneut eine Leiche auf, die an den bereits geschlossenen Fall erinnert. Durch ihre Recherchen gelangen die drei Studenten in Kreise, die es nicht gut mit ihnen meinen. Je tiefer sie in die Vergangenheit eintauchen umso mehr begeben sie sich in Gefahr.

 

Eindruck und Fazit

 

Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil, der mit seinen kurzen Kapiteln das Buch fast schon einfach erscheinen lässt, obwohl das Thema nicht gerade einfach zu verdauen ist.

Viele kennen durch einschlägige Serien, die Thematik der nicht aufgeklärten Kriminalfälle oder jenen Fällen in der Justiz, die nicht ganz schlüssig zu sein scheinen. Hier wird innerhalb eines Thrillers darauf eingegangen, wie sich junge Journalismus Studenten durch die Recherchen in einen Pool aus Intrigen um ihr Leben bangen müssen.

Es ist zwar ein Roman unter vielen, aber für ein wenig Entspannung zwischendurch durchaus zu empfehlen.

Rezension “Jamil – Zerrissene Seele” von Farina de Waard

Das Buch          Jamil – Zerrissene Seele

Die Autor          Farina deWaard

Genre          Fantasy

ISBN           978-3-945073-66-7

Seiten          469 Seiten

Preis          12,90 €

Verlag         fanowa

Informationen zur Autorin und deren Büchern (Bibliografie)

https://www.fanowa.de/

 

Die Handlung:

Jamil, seine Familie und einige Mitbürger müssen aus Kas’Tiel bei einem Angriff der grauen Krieger fliehen. Ihnen bleibt jedoch nichts anderes übrig als das Weite mit einem Schiff zu suchen.
Die Flucht führt die Vertriebenen über das Meer, wobei sie in einen Sturm geraten. Als dieser abgeflaut ist, finden sich die Menschen an einer fremden Küste wieder. Sie begeben sich an den Strand und erhoffen sich hier ein neues Zuhause.

Allerdings trügt der Schein.

Es ist Jamil, der sich kurz nach der Ankunft dazu bringen kann die neue Umgebung unter die Lupe zu nehmen. Als ihn sein Bruder mit Pfeil und Bogen versucht zu töten, überlebt Jamil nur knapp.
In den nächsten Tagen und Wochen kann Jamil nur mithilfe einer jungen Einheimischen namens Ashanee und dem heiligen Baum ihres Volkes überstehen. Doch auch in dieser Zeit bekommt Jamil Steine in den Weg gelegt. Hierbei ist es vor allem sein Bruder, der die Zügel mit in der Hand hält. Während der Zeit seiner Genesung kämpfen in Jamils Seele zwei Mächte, die unterschiedlicher nicht sein können.

In der Zwischenzeit versuchen die Neuankömmlinge sich ein neues Zuhause aufzubauen, wobei sie das Leben der Einheimischen auf den Kopf stellen.

Irgendwann jedoch spitzt sich die Lage jedoch so sehr zu, dass es zu einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den Menschen, in die auch Jamil und Ashanee hineingezogen werden.

 

Mein Eindruck:

Bereits als ich die ersten Bücher von Farina de Waard las, stach mir immer wieder das Buch ins Auge. Doch hielt mich etwas zurück. Ich schiebe es mal auf die Reihe, die die Autorin schreibt und daran, dass ich ein wenig voreingenommen war.
Die Handlung begann für mich zwar stockend, aber schon bald hatte mich wieder der Schreibstil von Farina de Waard eingeholt und ich befand mich mitten in der Handlung.

 

Mein Fazit:

Nach meiner ersten Skepsis und Voreingenommenheit, die auf vorangegangene Bücher zurückzuführen sind, muss ich mich doch positiv über das Buch äußern.
Ebenso wie die Bücher, die ich zuvor gelesen habe, besticht die erzählweise der Autorin mit ihrer Leichtigkeit.
Ich würde das Buch den Lesern des Genres Fantasy ohne umschweife weiterempfehlen. Auch für den Einstieg in dieses Genre würde ich jedem das Buch mit seiner Handlung wärmstens empfehlen.

Rezension zu „Die Phileasson-Saga – Himmelsturm“ von Bernhard Hennen und Robert Corvus

Das Buch Die Phileasson-Sage – Himmelsturm

Die Autor Bernhard Hennen / Robert Corvus

Genre Fantasy

ISBN 978-3-453-31752-9

480 Seiten inkl. Bonusmaterial

Preis 14,99 €

Heyne Verlag

Informationen zu den Autoren und Büchern:

 

http://www.phileasson.de/ph_romane.shtml

Die Handlung:

Asleif Phileasson und seine Mannschaft sowie Beorn mit seinen Begleitern kommen am Himmelsturm an. Nun gilt es für die beiden thorwalischen Kapitäne und deren Mitglieder diesen mysteriösen, elfischen Turm mitten im Eis zu erforschen sowie dessen Geheimnisse zu lüften.

Während die beiden Kapitäne in unterschiedliche Richtungen ausschwärmen, verfolgen sie weiterhin ihren eigenen Weg um den Titel „König der Meere“ zu erlangen.

Auf ihrer Entdeckungstour stellen sich den beiden Schiffsmannschaften nicht nur Rätsel entgegen. Um den ein oder anderen Kampf kommen sie leider nicht herum, wobei sie auch mal einen Wegbegleiter verlieren.

Doch was sie nicht ahnen, ist die Herausforderung in den Tiefen des Himmelsturmes…

Mein Eindruck:

Noch immer hänge ich den Erinnerungen an meine Zeit als DSA-Spieler hinterher und doch ist auch das zweite Abenteuer der Saga in dieser Form eine ganz andere Erfahrung als zu der Zeit als ich selbst gespielt habe.

Die Schreibweise der beiden Autoren führen mich als Leser locker durch die Handlung und ermöglicht es so mit dem ein oder anderen Charakter mitzufiebern

Die Geschichte ist natürlich in einem Roman verpackt ein wenig anders im Erleben im Gegensatz zum DSA-Abenteuer.

Mein Fazit:

Für mich ist der zweite Teil der Phileasson-Saga eine wunderbare Fortsetzung des ersten Bandes und führt die klare Ausdrucksweise der beiden Autoren weiterhin locker durch das Geschriebene. Wer also neugierig darauf ist, was im zweiten Band geschieht nachdem er den ersten Band gelesen hat, sollte diesen auch in die Leseliste übernehmen.

Rezension “Onyx – Schattenschimmer” von Jennifer L. Armentrout

Das Buch Onyx – Schattenschimmer

Die Autor Jennifer L. Armentrout

Genre Urban Fantasy / Jugendbuch

ISBN 978-3-551-31615-8

Seiten 474 Seiten inkl. Danksagung und Bonusmaterial

Preis 14,99 €

Verlag Carlsen

Informationen zur Autorin und deren Büchern (Bibliografie)

(Quellen: wikipedia.org,

https://de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_Armentrout

Die Handlung:

Nach ihrer Heilung ist Katy mit Daemon enger verbunden als sie sich beide hätten vorstellen können.

Diese Verbundenheit bringt Daemon dazu sich um Katy für sich zu gewinnen.

Katy jedoch versucht sich gegen ihre Gefühle für den Nachbarsjungen zu wehren.

Als wenn das nicht schon anstrengend genug wäre, taucht ein neuer Schüler auf und bringt ihre Welt noch mehr durcheinander.

Sie gerät in einen Strudel sonderbarer Aktivitäten, in die nicht nur die Regierung, sondern auch der „Neue“ verwickelt zu sein scheinen.

All das droht die Freundschaft zu Dee zu zerstören und alle Beteiligten in eine nicht vorhersehbare Zukunft zu entlassen.

Mein Eindruck:

Die Handlung um die Protagonistin Katy im zweiten Band dieser Reihe scheint immer verworrener zu werden.

Zwar lese ich gerne Handlungen, die komplexer werden, aber hier wurde diese Komplexität durch die Vorhersehbarkeiten zwischen Daemon und Katy hin und wieder ein wenig gestört. Manchmal musste ich mich extra motivieren, weiterzulesen.

Das Erscheinen von dem neuen Mitschüler war hingegen eine wahre Freude, denn er brachte frischen Wind in die Geschichte.

Mein Fazit:

Trotz kleiner Mängelliste, die den einen oder anderen Charakter und dessen Handlungen miteinbezieht, habe ich mich entschlossen, die Reihe bis zum Ende zu lesen, vor allem aus dem Grunde, um zu erfahren, was sich die Autorin im Verlauf der folgenden Bücher noch ausgedacht hat.

Was das Buch an sich angeht, geht die Handlung nahtlos von Band 1 in Band 2 über. Eine positive Seite, die ich sehr schätze. Auch das flüssige Lesen macht es einfach allem zu folgen und zusammenzusetzen.

Rezension “Obsidian – Schattendunkel” v. Jennifer L. Armentrout

Das Buch:      Obsidian – Schattendunkel

Die Autorin:     Jennifer L. Armentrout

Genre:    Urban Fantasy / Jugendbuch

ISBN 978-3-552-31519-9

Seiten: 423 Seiten inkl. Danksagung und Bonusmaterial

Preis:     12,99 €

Verlag:       Carlsen

Informationen zur Autorin und deren Büchern (Bibliografie)

(Quellen: wikipedia.org)

https://de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_Armentrout

Die Handlung:

Katy ist mit ihrer Mutter gerade von Florida nach West Virginia gezogen. Sie ist nicht sonderlich begeistert davon, was sich auch nicht bessert, als sie auf den gleichaltrigen Nachbarsjungen Daemon Black trifft. Dieser tritt ihr gegenüber sehr unfreundlich, fast schon abweisend, auf.

Dieses Verhalten lastet auch auf der Freundschaft, die sich zwischen Katy und Dee, der Schwester von Daemon, entwickelt.

Sie freundet sich zwar auch mit anderen Mädchen ihrer Jahrgangsstufe an, aber Dee ist diejenige, mit der Katy am meisten unternimmt.

Katy fällt mit der Zeit ein Verhalten bei den Geschwistern auf, das sie sich einfach nicht erklären kann. Doch was sie nicht ahnt, ist ein Geheimnis, das ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Hierzu gehört u. a. auch die Konfrontation mit einer dunklen Macht, von der sie noch nicht einmal zu träumen wagt.

Es kommt zum finalen Showdown kurz nach dem Ball der High-School, die Katy, Daemon und Dee besuchen.

Mein Eindruck:

Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch eine Leseprobe, die ich mir über google-books runtergeladen hatte. Diese Seiten interessierten mich, also wünschte ich mir das Buch und bekam es zu meinem Geburtstag.

Die Handlung lässt sich, so mein Empfinden, flüssig lesen. An der ein oder anderen Stelle des kompletten Textes musste ich dann doch schmunzeln. In meinen Augen an diesen Punkten für mich schon ein wenig humoristisch.

Trotz des positiven Eindruckes habe ich das schleichende Gefühl einer ähnlichen Reihe zu folgen. Bei dieser erwähnten Erzählung denke ich an die Twighlight-Saga. Zwar unterschiedlicher wie sie nicht sein können, aber der Beschützerinstinkt des Protagonisten ist dem von Edward fast schon gleich zu setzen.

Mein Fazit:

Ich muss gestehen, dass mich die bereits erwähnte Leseprobe zwar gereizt hatte, aber ein innerer Widerstand mich davon abhielt, mich mit dieser Geschichte auseinanderzusetzen.

Der Hype, der sich um diese Reihe gelegt hat, war mir einfach zu viel.

Durch die Handlung kam ich gut und schnell durch, selbst wenn ich einige Tage habe nicht lesen können, so war es doch möglich, wieder reinzukommen.

Bei Obsidian handelt es sich für mich zwar um ein Jugendbuch, aber es ist lesenswert. Vor allem für all jene, die noch immer jung geblieben sind.

Rezension “Zayda” von Farina deWaard

Das Buch Zayda – Die Magierin von Irfen

Die Autor Farina deWaard

Genre Fantasy

ISBN 978-3-945073-10-0

Seiten 796 Seiten inkl. Glossar als auch Leseprobe

Preis 13,90 €

Verlag fanowa

Informationen zur Autorin und deren Büchern (Bibliografie)

https://www.fanowa.de/

Die Handlung:

Zayda bewundert ihre Brüder, die ein jeder durch das Kriegerritual der Ratken gehen um

dann zu einem Krieger zu werden. Sie entscheidet sich auch daran teilzunehmen. Ihr gelingt das Unvorstellbare…

Als sie in den Tempel der Göttin ihres Volkes kommt, entdeckt man ihre magischen Fähigkeiten. Allerdings ist ihre Familie, vor allem ihre Mutter, davon nicht besonders begeistert.

Izerdan, der auch Berater ihres Vaters ist, schafft es die junge Ratke an seine Schule in Irfen zu bekommen.

Doch ihre Ausbildung ist für sie nicht einfach. Nicht nur, dass sie Probleme hat sich einzugewöhnen, findet sie keinen richtigen Kontakt zu den anderen Schülern. Nur Kielle, eine blonde Magierschülerin, schafft es die Aufmerksamkeit Zaydas zu sichern.

Als in und um Irfen die ersten Menschen verschwinden, sind Izerdan und Zaydas Eltern sehr besorgt. Die Eltern Zaydas engagieren einen Leibwächter für die Tochter, der sich noch als enger Vertrauter erweisen wird.

Nachdem sich die Lage zuspitzt, wird Zayda zu einer anderen Schule gebracht, die in einem

Gebiet Tyaruls liegt, wo die junge Ratke mit den anderen Kulturen in Kontakt kommt.

Auch hier bleibt es für sie schwierig mit den anderen Schülern in Kontakt zu treten und

Freunde zu finden.

Mit 17 Jahren setzt sich Zayda über die Entscheidung ihres Meisters hinweg und

begibt sich in den Tempel eines Hüters, einem Gott der Völker in Tyarul, um sich der

dortigen Prüfung zu stellen. Ihr gelingt es diese zu bestehen, aber in ihr reift nun der Wunsch

noch mächtiger zu werden um ihrem Volk zu helfen.

Doch mit diesem Wunsch wachsen auch die Widerstände um die junge Frau herum, sodass

sie nicht nur mit ihrer Familie bricht sondern auch mit jedem, der sich nicht auf ihre Seite

schlägt…

Mein Eindruck:

Das Cover ist ein wenig unheimlich und könnte den ein oder anderen im ersten Augenblick abschrecken. Denn es zeigt einen knöchernen Rattenschädel.

Doch in Kombination mit der roten Schrift hat die Aufmachung des Covers etwas magisches.

Ich bin zwar mit dem Schreibstil der Autorin vertraut, musste ich mich allerdings in die Geschichte reinlesen, was mir von Seite zu Seite leichter viel.

Mein Fazit:

Beim Lesen der Bücherreihe “Das Vermächtnis der Wölfe” begann ich mit jedem Buch mich

zu fragen, warum die Antagonistin Zayda so ist wie sie ist. Auch wurde ich neugierig auf das

Volk der Ratken, dem kriegerischsten Volk aus Tyarul.

Zu Beginn musste ich immer wieder grinsen, denn die junge Zayda erinnerte mich mit ihrem

offenen Mundwerk an meinen Sohn. Je älter Zayda wurde um so interessanter wurde sie,

auch wenn ich bei manch ihrer Gedankengänge nicht gut fand.

Selbst die Kultur der Ratken, die Farina deWaard erschaffen hat, ist sehr interessant und für den ein oder anderen nicht nachvollziehbar.

Und doch war ich von ihrer Geschichte angetan und kann das Buch nur empfehlen.

Es ist aus meiner Sicht ein Buch, dass man lesen kann, wenn man die Reihe schon

begonnen hat.

Rezension “Die Phileasson Saga – Nordwärts” von Bernhard Hennen / Robert Corvus

Das Buch Die Phileasson Saga – Nordwärts

Die Autoren Bernhard Hennen / Robert Corvus

Genre Fantasy

ISBN 978-3-453-31751-2

Seiten 494 Seiten inkl. Glossar

Preis 14,99 €

Heyne Verlag

Informationen zu den Autoren und Büchern:

www.phileasson.de

Die Handlung:

Asleif Phileasson und Beorn der Blender sind beide hoch angesehene Seefahrer der Thorwaler und Kapitäne, der vorzeige Mannschaften dieses stolzen Volkes. Nach einem Streit der beiden Männer werden sie auf eine Reise um Aventurien ausgesandt, auf der sie 12 Aufgaben zu absolvieren haben.

Vor deren Aufbruch, der sie achtzig Wochen von Thorwal fernhalten wird, begeben sie sich auf die Suche nach tapferen Recken für ihre Drachenboote.

Kaum aufgebrochen, beginnt auch schon Beorn sich nicht fair zu verhalten. Er lässt ein Mannschaftsmitglied auf einer Insel zurück um einen Elfen mit auf sein Boot zu nehmen. Letzterer erhält die Aufgabe einen Sturm heraufzubeschwören, dass Phileasson Zeit verliert und ihn sowie seine Mannschaft vor große Herausforderungen stellt.

Auf der ersten Wegstrecke treten vor allem der junge Magier Tylstyr Hagridson als auch der Elf Salarin Trauerweide hervor, die durch ihre magischen Fähigkeiten einen besonderen Status erlangen.

Am ersten Stützpunkt angekommen werden Asleif und die Mitglieder seiner Ottajasko von einem Nivesenstamm, ein im Norden lebendes Volk, begleitet. Über die Landmasse, die sie zu ihrer ersten Aufgabe bringt, ist ein vorankommen mit dem Drachenschiff nicht möglich, sodass dieses zurückgelassen wird.

Dann beginnt die Suche nach den Kopfschwänzlern (Mammuts) in dieser kalten und unwirtlichen Gegend. Denn sobald jeder Kapitän eines jener Tiere eingefangen hat, wartet bereits die nächste Aufgabe auf sie, die sie zum Himmelsturm führt.

Mein Eindruck:

Durch das eigene erleben dieser Kampagne durch das Rollenspiel “Das schwarze Auge”, auch DSA genannt, war ich der Handlung ein wenig kritisch gegenüber.

(Informationen für den groben Überblick zu diesem Rollenspiel findet man unter:

de.wikipedia.org/wiki/Das_Schwarze_Auge

Aber auch der Umfang des Buches schreckte mich zu Beginn ab, obwohl ich jemand bin, der Bücher mit mehr als 300 Seiten bevorzugt.

Ebenso war die Kombination zweier Autoren, die die Kampagne der Phileasson Saga schreiben, für mich doch recht irritierend.

Mein Fazit

Ich brauchte zwar einige Monate nach dem Kauf des ersten Bandes der Phileasson Saga, um mich mit dem Buch auseinanderzusetzen, aber ich überwand dann doch meinen inneren Widerstand.

Als ich dann zu lesen begann, war ich schon bald in der Handlung mittendrin und fühlte mich in der ein oder anderen Situation wieder in meine Zeit als DSA-Spieler zurückversetzt.

Ich kann allen, die Interesse an Fantasy oder auch an diesen Büchern haben, dieses Reihe zu beginnen.

Rezension zu Die Dämonenbraut von Christina M. Fischer

Allgemeine Informationen zum Buch

Die Dämonenbraut

Genre: Urban-Fantasy

Autor: Christina M. Fischer

Verlag: Art Skipt Phantastik Verlag

ISBN: 978-3-9815092-0-5

Preis: 11,80 €

Taschenbuch, 320 Seiten

Informationen zum Autoren:

www.lovelybooks.de/autor/Christina-M.-Fischer
www.de-de.facebook.com/AutorinChristinaFischer

Informationen zum Art Skript Phantastik Verlag:

www.artskriptphantastik.de

Zur Handlung:

Mit einer Virus Epidemie vor 60 Jahren fing alles an. Was vereinzelt auftrat, explodiert das Erscheinen von Hexen, Vampiren, Werwölfen und Dämonenbräuten, sogenannten A-Normalos.

Sophie Bernd ist eine von ihnen. Eine mächtige Dämonenbraut, die in einen Fall hineingezogen wird, der ihr ganzes Können benötigt.

Nicht nur, dass sie jemanden verliert, der ihr Nahe steht, findet sie auch ihre große Liebe.

Bis sie jedoch den Fall löst, werden ihr mehr als genug Steine in den Weg gelegt.

Mein Eindruck:

Ich brauchte drei Anläufe bis ich es endlich schaffte bei der Handlung dran zu bleiben. Und es hat sich gelohnt, denn mit jeder gelesenen Seite wurde die Handlung immer spannender.

Mein Fazit:

Die Handlung hatte sich nicht gerade mit einer Explosion mir gegenüber offenbart, aber mit jeder Seite stieg ich mehr und mehr in die Geschichte ein. So konnte ich mich dann doch auf all das was geschah einlassen. Ich musste nur meine innere Blockade lösen.

Auch wenn ich im Genre Fantasy zu Hause bin, so muss ich sagen, dass ich mich mit der Urban-Fantasy nicht in dem Maße beschäftigt habe. Es war sozusagen ein erster Schritt in diese Richtung den ich mit diesem Buch gewagt habe.

Ebenso muss ich sagen, dass ich wohl nicht vollkommen in diesem Bereich aufgehen werde. Und doch werde ich mir das ein oder andere Buch holen.

Rezension zu Rodinia – Die Rückkehr des Zauberers von Laurence Horn

Allgemeine Informationen zum Buch

Rodinia – Die Rückkehr des Zauberers

Band 1 von einer Triologie

Genre: High-Fantasy

Autor: Laurence Horn

Verlag: Die Papierverzierer

ISBN: 978-3-95962-292-9

Preis: 14,95 €

Taschenbuch, 415 Seiten

Informationen zum Autoren:

https://papierverzierer.de/epages/abffb914-e790-4ae7-82d0-b0809aec4766.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/abffb914-e790-4ae7-82d0-b0809aec4766/Categories/Autoren/%22Laurence%20Horn%22

Informationen zum Verlag Papierverzierer:

https://papierverzierer.de/epages/abffb914-e790-4ae7-82d0-b0809aec4766.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/abffb914-e790-4ae7-82d0-b0809aec4766/Categories/AboutUs

Zur Handlung:

Seit 1000 Jahren wird Rodinia von den Magiern beherrscht, nachdem Sie die Zauberer besiegt und vertrieben haben.

Doch schon bald soll sich das Leben aller drastisch ändern.

Kyrian, ein junger Zauberer, gelangt durch den nebelartigen Schutzwall nach Rodinia.

Er ist angetrieben von einer Vision, die ihn zu Mira, einer Bauerntochter, und Rahia, einer Gauklerin, führt.

Doch bevor die drei aufeinandertreffen haben sie die unterschiedlichsten Abenteuer zu bestehen. Hierbei treffen sie auf die unterschiedlichsten Kreaturen und müssen sich Gefühlen stellen, die es ihnen nicht gerade einfach machen.

Mein Eindruck:

Der Autor Laurence Horn, ich hab ihn auf der BuCon 2017 kennenlernen dürfen, hat die Geschichte Rodinias in ein eigenes stilsicheres Ambiente gefasst.

Der Einstieg in die Handlung erinnerte mich an ein Buch, dessen Titel mir nicht mehr einfallen möchte, hatte dann doch nichts damit zu tun.

Für die Handlung nutzte der Autor eine einfache, aber bilderreiche Sprache.

Die Geschichte des jungen Zauberers lässt sich so flüssig und leicht lesen, dass man gar nicht merkt wie schnell man damit fortschreitet.

Den Wortwitz den Laurence Horn für seinen Prota Kyrian nutzt, finde ich herrlich erfrischend.

Mein Fazit:

Bei der BuCon 2017 bin ich durch Zufall auf den Verlag Die Papierverzierer gestoßen, bei dem Laurence Horn sein erstes von 3 Büchern veröffentlicht hat. Nachdem ich dann in der Lesung von Laurence Horn war, diese war eher von spontaner Natur nachdem ein anderer Autor aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen war, konnte ich nich anders als das Buch zu kaufen.

Für ein Erstlingswerk der High-Fantasy super zu lesen und nur weiterzuempfehlen.

Rezension zu “Zwang – Das Vermächtnis der Wölfe” von Farina De Waard

Allgemeine Informationen zum Buch

“Zwang – Das Vermächtnis der Wölfe” von Farina De Waard

Taschenbuch, 775 Seiten

Genre: Fantasy

Band 3 der Reihe “Das Vermächtnis der Wölfe”

ISBN 978-3-945073-03-2

Preis: 13,90 €

Fanowa Verlag

Informationen zur Autorin und dem Fanowa Verlag findet ihr unter:

www.fanowa.de

Zur Handlung:

Zenay hat die erste Prüfung der Hüter betanden. Nun ist sie auf dem Weg sich den
weiteren Prüfungen zu stellen. Doch auf ihrem Weg zu der nächsten Quelle kommt ihr
Ikar dazwischen. Der Kopfgeldjäger hat das Ziel Zenay der dunklen und tyrann ischen Kö-
nigin Zayda zu übergeben.

Zenay gelingt es jedoch sich aus der Gefangenschaft zu befreien und schafft es zurück zu ihren Begleitern. Unter schwierigen Umständen macht sich die Gruppe auf den Weg zu
den nächsten Tempeln, wobei sie auf die unterschiedlichsten Hürden stoßen.

Bei dem Tempel der Hüterin der Ratken kommt es zu einer Auseinandersetzung, die die kleine Gruppe aus Gefährten schmerzlich auseinanderreißt und das Gefüge untereinan-
der zu zerstören droht.

Mein Eindruck:

Der 3. Band der Reihe “Das Vermächtnis der Wölfe” ist eine wunderbare Fortsetzung
der bereits herausgegebenen Bände. Zum Ende der Handlung wird es richtig spannend,
dass man als Leser nun mehr von dem Kampf von Gut gegen Böse erfahren möchte.

Mein Fazit:

Ich bin auf die Fortsetzung gespannt, die noch ein wenig auf sich warten lässt. Ich bin zuversichtlich, dass es das verspricht was es zu sein scheint.
Die Autorin hat einen wunderbaren Background was das Lektoriat angeht.
Bei einer kleinen Buchmesse, der BuCon Dreieich bei Frankfurt, hatte ich die Möglich-
keit Farina de Waard und deren Mutter kennenlernen. Ein wunderbar harmonisches Pärchen, das einen tollen Eindruck hinterlassen hat.

Ich erwarte nun mit Spannung Teil 4 des Vermächtnisses der Wölfe sowie den ersten
Band von Zayda.

Rezension zu “Die Janson-Option” von Robert Ludlum (Paul Garrison)

Allgemeine Informationen zum Buch

“Die Janson-Option” von Robert Ludlum (Paul Garrison)

Taschenbuch

Genre: Thriller

Band 3 der Janson-Reihe

ISBN 10: 978-3-453-43628-2

Preis: 9,99 €

Heyne Verlag

Informationen von dem/den Autoren findet man unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Ludlum
https://www.randomhouse.de/Autor/Paul-Garrison/p66741.rhd

Zur Handlung:

Die Frau eines Ölmanagers wird auf einer Jacht mit anderen Gästen des Besitzers vor der Küste Somalias von Piraten verschleppt.
Eben dieser Ölmanager beauftragt Paul Janson und seine Partnerin gekidnappte Ehegattin aus den Fängen der Piraten zu befreien.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn nach und nach kommen die anderen Geißeln der Piraten auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen ums Leben. Die erwartete Lösegeldforderung bleibt zudem auch aus, was all jene, die mit der Befreiung zu tun haben, immens unter Druck setzt. Die Ränke- spiele unter den verschiedenen Firmen, Politikern, Piraten und Agenten nimmt seinen Lauf.

Zudem müssen Paul Janson und seine Hintermänner sich gegen jemanden behaupten, der ihnen mehr als nur Steine in den Weg legt.

Mein Eindruck:

Der Schreibstil der Handlung war für mich ein wenig Gewöhnungsbedürftig, was für mich bedeutete, dass ich die ersten 50 bzw. 60 Seiten brauchte um mich damit vertraut zu machen. Doch dann las sich die Geschichte flüssig und zum Schluss nutzte ich jede Möglichkeit, die sich mir bot das Buch zu beenden.
Da die Handlung hauptsächlich an der westafrikanischen Küste spielt, bekommt man einen groben Einblick in die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse in diesem Teil des afrikanischen Konti- nents.

Mein Fazit:

Eine nette Geschichte, wobei ich mal wieder ein Buch aus einer Reihe herausgegriffen hatte. Empfehlen würde ich dieses Buch nur jenen, die nicht davor zurückschrecken, dass es auch mal blutig wird. Für all jene, die ein wenig sensibler sind oder viel zu viel Fantasie haben, rate ich es sich zu überlegen.

Rezension zu “Totenfang” von Simon Beckett

Allgemeine Informationen zum Buch


Totenfang von Simon Beckett
Taschenbuch
ISBN 10: 3499255057
ISBN 13: 978-3499255057
Preis: 10,99 €
Rowohlt Taschenbuch Verlag
Das Buch ist auch als Hardcover und als Hörbuch erschienen.
Informationen zu dem Autor Simon Beckett findet man auch unter folgenden Links
inkl. einer Bibliografie (inkl. der Hörbücher):
https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Beckett (von Wikipedia.de)
https://www.rowohlt.de/autor/simon-beckett.html (über den Rohwolt-Verlag)

Zur Handlung:


David Hunters Arbeit an der Universität hängt am seidenen Faden, ein Gespräch mit
mit dem Leiter seines Arbeitgebers steht bevor sowie ein Wochenende mit Freunden,
als ihn ein Anruf erreicht. Es wird sein Wissen als forensischer Anthropologe benötigt.
Eine entstellte Leiche wurde in den Backwaters, einer unwirtlichen Gegend Großbritanniens, aufgefunden. Mit diesem Auffinden erwarten ihn und die Ermittler Vorort.
Während der Forensiker sich in den Backwaters aufhält, findet er in einem Ferienhaus einer ansässigen Familie Unterkunft, die ihm nicht gerade freundlich gesinnt ist.

Mein Eindruck:


Ich habe bereits die Vorgänger der David Hunter Reihe gelesen und war immer
schnell in der Handlung gefangen sobald ich diese las. So war die Erwartung an die
Fortsetzung dieser Reihe als ich erfuhr, dass es auf dem deutschen Markt herauskam.
Genau wie in den anderen Bändern gab es eine Einführung zu dem Thema, welches
in diesem Buch und dessen Handlung ging.
Zu Beginn zog sich die Erzählung dieses Buches. So kam es, dass ich kurz davor war
meine Neuanschaffung zur Seite zu legen und mit einem anderen Buch fortzufahren.
Den Gedanken verwarf ich dann doch recht schnell wieder und las weiter.
Dann endlich kam der Wendepunkt und ich war wieder gefangen von dem Prota-
gonisten und dem was ihm passiert oder geschehen würde.

Mein Fazit:


Ein Buch, das sich wunderbar an die Vorgänger dieser Reihe einfügt. Ich empfehle
es jedem, der bereits mit der Reihe vertraut ist als auch all jenen, die mit Thrillern
gut zurecht kommen.

Literaturempfehlung – Das zweite Leben des Cassiel Roadnight

Titel: Das zweite Leben des Cassiel Roadight

Autorin: Jenny Valentine

Genre: Thriller

Erscheinungsjahr: 2011

Handlung: Der Roman beginnt damit, dass der obdachlose Jugendliche Chap herausfindet, dass ein Junge vermisst wird, der ihm sehr ähnlich sieht. Dieser Junge heißt Cassiel Roadnight. Um dem Straßenleben zu entkommen und weil er sich sehnlichst eine Familie wünscht, stiehlt er die Identität dieses Jungen. Niemand darf herausfinden, dass er nicht wirklich Cassiel ist und alles was er tut, was er sagt, ja sogar seine Essgewohnheiten könnten ihn verraten. Aber nicht nur das strapaziert seine Psyche. Quälende Fragen machen Chap zu schaffen: Warum ist der eigentliche Cassiel verschwunden? Wird er eines Tages vor der Tür stehen? Wo ist er? Die Familie, vor allem Cassiels großer Bruder Frank, hat einige Geheimnisse. Und die stellen sich als potentiell lebensgefährlich für ihn heraus.

Das Buch ist in der 1. Perspektive aus Sicht von Chap geschrieben. Zwischen den Kapiteln über die oben beschriebene Handlung schreibt Valentine über Chaps bewegende Kindheit mit seinem Großvater.

Meine Meinung dazu: Ich habe das Buch erst auf Deutsch, dann auch in der Originalsprache Englisch gelesen. Die Übersetzung finde ich sehr gut gelungen, da die Atmosphäre erhalten bleibt.

Ich konnte mich sehr gut in die Wünsche, Ängste, Sehnsüchte und sonstigen Gefühle von Chap hineinversetzen, Jenny Valentine hat das sehr eindrücklich und mitreißend beschrieben. Chaps Gefühle und Beziehungen zu den im Roman vorkommenden Charaktere werden deutlich und klar dargestellt. Das Buch lebt von wenigen Charakteren, die unglaublich interessant und differenziert gestaltet sind. Jeder Charakter hat seine eigene Geschichte, wurde detailliert durchdacht und man kann sie sich als Leser sofort gut vorstellen.

Sehr gut gefallen mir zudem die vielen überraschenden Wendungen und Plot Twists. Sie machen das Buch unvorhersehbar und sind der Grund dafür, warum ich keine komplette Zusammenfassung der Handlung schreiben wollte – da wäre einfach zu viel weggenommen worden. Trotzdem habe ich das Buch jetzt schon einige Male gelesen. Auch wenn die „Schock-Momente“ schon bekannt sind, ist es sehr interessant, welche Andeutungen und Hinweise Valentine schon am Anfang der Geschichte versteckt.

In dem Buch vom Jenny Valentine passiert unglaublich viel. Es ist nie langweilig und bleibt von Anfang bis Ende spannend, trotzdem ist es nicht überladen. Der Roman hat mich mit seiner Dramatik, Tragik und seiner Handlung sehr bewegt und regt zum Nachdenken über Identität, Familie und Heimat an. (Ich habe es mir 16 gelesen, meine Mutter hat es auch gelesen und ist sehr begeistert – das Buch ist also sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene geeignet!)

Das zweite Leben des Cassiel Roadnight ist mein abolutes Lieblingsbuch und ich würde mich über eure Meinungen dazu freuen, wenn ihr es schon kennt, oder nachdem ihr es gelesen habt. 😀

 

Die Autorin Jenny Valentine wurde 1970 in Cambridge geboren und studierte Englische Sprache und Literatur in London. Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Kinder in Hay-on-Wye. Dort spielt auch dieser Roman. Sie bekam einige Auszeichnungen für ihre Bücher, zum Beispiel für “Kaputte Suppe” und “Das zweite Leben des Cassiel Roadnight”. In einem Interview mit dtv erzählte sie, dass sie am Schreiben gut fände, dass man es überall machen könne. So schreibe sie zum Beispiel daheim auf ihrem Bett oder in ihrem Arbeitszimmer mit Holzofen, im Sommer in einem umfunktionierten Pferdeanhänger etc. Sie könne fast überall schreiben, erzählt sie, außer sie sei nicht in Stimmung dafür. Beim Schreiben versuche sie in ihrer Geschichte zu verschwinden und denkt nicht an den Leser oder daran, dass sie Schriftstellerin ist.

Rezension zu “Celeste bedeutet Himmelblau” von Brigitte Pons

Eine neue Rezension zu einem regionalen Krimi.

 

Allgemeine Informationen:

“Celeste bedeutet Himmelblau” von Brigitte Pons

Taschenbuch

349 Seiten inkl. Danksagung der Autorin und einem Hinweis zu Recherchen/Links

ISBN: 978-3-8025-9388-8

Preis: 9,99 €

LYX Verlag

 

Mehr zu der in Groß Gerau geborenen Autorin und ihren Büchern findet man unter:

brigittepons-autorin.chapso.de

 

Zur Handlung:

 

Der Polizist Frank Liebknecht hat vor kurzem seine Stelle als Dorfpolizist in Vielbrunn angetreten. Die Umstellung vom Stadtleben an das Leben in der ländlichen Gegend im Odenwald fällt ihm nicht leicht.

Als Frank mit seiner Kollegin zu einem Leichenfund gerufen werden, steht schnell fest, dass die Kollegen aus Erbach ran müssen. Damit kann sich aber der frischgebackene Dorfpolizist nicht zufrieden geben.

Er macht sich daran selbst zu recherchieren und stößt auf Ungereimtheiten, die ihn tiefer in die Vergangenheit des Ermordeten bringen und den damit verbundenen Schwierigkeiten.

 

Mein Eindruck:

 

Zu Beginn der Handlung hatte ich einige Schwierigkeiten in diese hineinzudenken und zu fühlen. Doch der Schreibstil der Autorin Brigitte Pons und jede gelesene Seite mehr, brachten mich immer näher in die Umgebung des Odenwaldes.

Die Erzählung ist trotz ihrer Schnelllebigkeit etwas Erfrischendes, das einen in seinen Bann zieht.

Auch wenn es zu Anfang nicht mein Fall war, so muss ich doch sagen, dass ich sagen kann, dass es sich gelohnt hat das Buch gelesen zu haben.

Sind Leseproben ein Vor- oder Nachteil?

Seit knapp 1,5 Jahren bin ich dabei mir immer mal wieder eine Leseprobe zu gönnen. Einfach nur aus dem Grunde heraus zu finden, ob der Titel eines Buches wirklich das hält was er verspricht. Vor einigen Jahren hatte ich es noch so gehalten, dass ich in einer Buchhandlung mir ein interessantes Buch schnappte und einige Zeilen las um dann zu entscheiden, ob ich mir dieses hole. Doch mittlerweile bin ich soweit, dass ich was das angeht ein wenig anspruchsvoller geworden bin.

In den letzten Wochen sind mir immer wieder Fragen durch den Kopf geschossen, die ich mir selbst nicht beantworten konnten. U. a. fragte ich mich, ob es auch andere gibt, die sich hin und wieder mit Leseproben eindecken um zu sehen, ob der Schreibstil eines Autoren zu einem passt oder einfach nur um ein Buch rein zu lesen um sich dann für einen Kauf zu entscheiden. Kurz und knapp: Sind Leseproben ein Vor- oder Nachteil

Ich wollte mich umhören und fragte mich, wo ich denn dafür am Besten anfangen sollte.
Durch meine Arbeit als Zugbegleiterin komme ich zwar mit dem ein oder anderen ins Gespräch, wenn es um das Thema geht, aber das war doch etwas zu wenig. Also beschloss ich an der Stelle nachzufragen, wo sich all die zusammen finden, wo nicht nur gelesen wird. Es war das Forum in dem ich seit Jahren angehöre.

Die Antworten der Mitglieder waren interessant und informativ wie ich finde. Vor allem öffneten diese auch die ein oder andere Tür, die ich wohl unbewusst verschlossen gehalten hatte.

Es gibt solche, die dann ein für sie interessantes Buch in die Hand nehmen und kurz in das jeweilige Werk reinlesen, als auch jene die eine Leseprobe nutzen um zu sehen, ob der Schreibstil des Autoren sie anspricht. Bei den Letztgenannten möchte ich erwähnen, dass sich mit der Leseprobe dann im besten Fall auch für den Kauf des Werkes entscheiden.

Genauso stark waren die Stimmen, die die Leseproben, egal ob diese in der Buchhandlung zur Verfügung stehen oder über diverse Portale im Internet angeboten werden, außer acht lassen. Diese Personengruppe hält sich an Empfehlungen von Freunden um dann ein Buch für das eigene Regal zu holen. Beneidenswert, denn so kommt man nicht in die Verlegenheit sich mehr Bücher zu kaufen als unbedingt nötig.

Aufgrunddessen und unter Berücksichtigung all jener Persönlichkeiten mit denen ich gesprochen oder auch geschrieben habe, ist es in meinen Augen nicht zu 100 % zu sagen, ob die Leseproben zu den Vor- oder Nachteilen gehören. Denn es sieht jeder aus seiner höchstpersönlichen Sicht.

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