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Kategorie: Andre

Sammlung aller Beiträge von Redakteur “Andre Marto”

Shadowrun© – Black_Exciter

Wie denkst du, sieht die Welt in sechzig Jahren aus? Was bewegt die Menschen in dieser Zeit? Gibt es die Erde noch so wie wir sie kennen?
Nimm teil an einer einzigartigen Herausforderung in dieser Welt, in der nichts mehr so ist – nicht mal mehr die Menschheit, wie sie es vor sechzig Jahren noch war.
 
Wir kämpfen! Gegen Unternehmen, gegen Staaten, gegen Macht und Korruption, wir kämpfen jeden Tag ums Überleben. Bist du in den Schatten, hat die bekannte Welt keinen Platz mehr für dich. Der Schatten überdeckt deine Identität, du wirst zum SIN-losen. Freiwild für die Firmenbrutalos und Privatarmeen der Konzerne Weltweit. Du hast keine Identität mehr, Du kannst viele haben.
Heute ist nur eines wichtig – dein Instinkt zu überleben. Überlebe in den Schatten
 
Was in den Schatten wirklich zählt, bist du, deine Gang oder dein Runnerteam. Zieh deine Waffe zuerst, triff zuerst und verschwinde, wenn du dafür Zeit hast.
 
Die Konzerne haben es nur auf eines abgesehen – dich! Sie wollen dich ausbeuten, sie wollen dir ihre Produkte und Leistungen verkaufen und du bist noch so dumm, ihnen abzunehmen, sie hätten nur dein Wohl im Auge. Zehn der Unternehmen weltweit sind AAA Megakonzene mit exterritorialen Rechten. Sie agieren wie souveräne Staaten und selbst die ehemaligen Staaten sind nicht mehr, was sie mal waren. Am Ende herrscht das Chaos und siegreich ist, wer das Chaos beherrscht oder besser – nicht daran zugrunde geht.
 
Achte auf die Erwachten, sie können dein Leid oder deine Hilfe sein. Nicht der Metamensch ist schlecht, sondern das, was aus ihm gemacht wird.
Mit den Erwachten hat alles angefangen, plötzlich waren ganz normal Menschen wie du und ich umringt von Kreaturen. Zwergen, Orks, Goblins, Elfen und Chaos. Dein Nachbar hat sich plötzlich zum Ork entwickelt und schärft seine über Nacht gewachsenen Hauer an den Eingeweiden derer, die ihn für eine Halloween Figur hielten.
Früher als Spinner abgetan, können dich heute Straßenschamanen grillen, ohne mit der Wimper zu zucken, höchstens mit dem Finger.
Wenn du zu doof bist und dich in unterirdische Schächte flüchtest, kannst du liebreizende Bekanntschaft mit Untoten und Ghulen machen.
 
Doch die globalen Probleme mit denen sich die Menschheit, ebenso wie die neue Metamenschheit, herumschlagen muss, sind keine anderen, als die vor sechzig Jahren.
Globale Klimaerwärmung, dadurch Rückgang der benötigten natürlichen Ressourcen. Feuersbrünste auf allen Kontinenten einerseits und steigende Meeresspiegel auf der anderen.
Schwindende Atmosphäre, steigender Treibhauseffekt.
Megakane wie die zum Teil  einer Kategorie 7 entsprechend großen Hurrikans genannt werden. Diese Mega Ereignisse sind zum Teil mit unvorstellbaren Geschwindigkeiten unterwegs und deutlich unter 900hPA (Hectopascal). Diese Giganten, treffen sie auf bewohntes Gebiet, lassen dort keinen Stein auf dem anderen. Selbst stabilste Plastibeton Bauten haben selten was dagegen zu setzen.
Erdbeben, die häufiger sieben auf der Richterskala überschreiten, als dein Bankkonto Gehaltszahlungen verbucht. Die riesige Schluchten mitten in Häuserschluchten hinterlassen. Und dann sind es immer wieder die Ärmsten der Armen und die Slums der Megacities, die es abbekommen.
Auch die Überschwemmungen aufgrund riesiger Regenfälle, steigen in weiten Teilen der Erde. Kälteeinbrüche, die ganze Landstriche lahmlegen, nehmen zu.
Von der Fortschreitenden Versandung des afrikanischen Kontinents ganz zu schweigen.
Am schlimmsten ist jedoch die unaufhaltbare Ausbeutung der Natur, die von allen AAA-Konzernen perfide und rücksichtslos vorangetrieben wird. Dabei sind atomare, biologische oder chemische Unfälle kaum noch Seltenheit.
In vielen Städten der Welt ist der Normalzustand eingebrochen – es gibt nur noch Ausnahmezustand. Denn in allen Städten gibt es nur noch eines helle Seiten und die dunklen Schatten
 
In den Schatten des Megasprawls Seattle hat sich ein Team zusammengefunden,  das selbst den Schatten Angst einjagt. Dieses Team  besteht aus mehreren Spezialisten, die dafür sorgen, dass es immer wieder für einige Konzerne unangenehm wird.
Sie achten dabei explizit darauf, nicht das kleinste Detail auszulassen, wenn es darum geht, den Großen an die Eggs zu gehen.
 
Black-Exciter
 
Dieses Mal  wurde ein Professor und zufällig enger Freund des Teamleader  erpresst. Seine Tochter wurde entführt und der Professor in die Hauptstadt Amazoniens – Manaus verschleppt.
 
Teamlead ist Daniel Exciter, ein Straßensamurai der Extraklasse. Mehr als fünfzehn Jahre hat er in einem japanischen Dojo, die Kunst des Samurai studiert, nachdem ihm Konzernsicherheit eine Tirble A Konzerns, die Familie ausgelöscht haben.
Seine Körperbeherrschung ist außergewöhnlich und für Gegner besonders tödlich. Er ist filigran mit Cybertechnolgie aufgerüstet und was seine natürliche Körperbeherrschung nicht mehr schafft, wird durch seine Cyberreflexe ausgeglichen. Dabei ist er mit seinen 1.90 m und einem Kampfgewicht von 98 kg nicht zu übersehen.
 
Mehr zum Team Black-Exciter findet ihr demnächst hier auf dem Blog der Schreibkommune und dort in meiner Shadowrun Story – „Dirty Backroom“
 
 

© 2019 The Topps Company, Inc. Shadowrun ist ein eingetragenes Warenzeichen von The Topps Company, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

 Deutsche Version © 2019 Pegasus Spiele – Verlags- und Medienvertriebsgesellschaft mbH.

Andre Marto – Worte eines Menschen Teil_1

Wenn du meinen kleinen Einblick, Andre Marto – ein Mensch in Worten gelesen hast, hast du bereits einen meiner wichtigsten Lebensabschnitte in jungen Jahren kennengelernt.

Die Jahre 1987 bis 1999 haben nichts gebracht von dem es sich lohnen würde zu erfahren.

Erst im Jahr 1999 bekam ich genug Inspiration um mit dem Schreiben anzufangen. Damals las ich in einem Artikel, dass es die heilige Inquisition wirklich noch geben soll. Also fing ich an mich damit zu beschäftigen. Dabei war eine meiner wichtigsten Quellen Henry Charles Lea, ein amerikanischen Historiker, der mir mit seinen Werken Geschichte der Inquisition im Mittelalter einige Einblicke in das dunkelste Kapitel der Kirchengeschichte gewährte. Daraus baute ich meine erste große Geschichte zusammen. Ich wollte irgendwie, dass ein kleiner, unscheinbarer Mönch den Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Inquisition aufnahm und gewinnen würde.
Heute, knapp 20 Jahre später, ist eine ganz andere Geschichte daraus geworden. Der damalige Mönch “Eberhard von Salem” heißt nun “Leonardus von Salem” und ist beinahe derselbe geblieben, jedoch ist er nun präsenter und ein wenig frecher. Immer noch soll ein Prachtband des Zisterzienserordens nach Lyon anlässlich des dort stattfindenden Kirchenkonzils verbracht werden. Jedoch ist nun nicht mehr die gesamte Inquisition, sondern der Papst in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt.

Papst Innozenz soll einem Anschlag zum Opfer fallen. Mysteriöse Vorkommnisse lassen jedoch Leonardus nicht im besten Licht erscheinen. Erst durch den Tod des Camerlengos und das Eingreifen eines geheimnisvollen Gönners Leonardus’ wird dem jungen Abgesandten des Zisterzienser Ordens von ganz oben – sozusagen, gestattet zu handeln.

Das Ende möchte ich auch nicht verraten, nur so viel – es wird richtig spannend.

 

Allerdings ist es nicht bei der einen Geschichte geblieben und so habe ich in all den Jahren viele verschiedene Geschichten angefangen, allerdings noch keine davon abgeschlossen.

Mehr von mir erfährst du im zweiten Teil Andre Marto – Worte eines Menschen Teil_2

Andre Marto – ein Mensch in Worten

Hallo lieber Leser,

vielen Dank, dass du dich für meinen Beitrag interessiert. Wenn du Fragen hast, kannst du gerne die Kommentarfunktion nutzen.

 

Ich wurde 1963 in Friedberg/Hessen geboren.

Dort lebte ich mit meiner Mutter bei meinen Großeltern im beschaulichen Örtchen Wohnbach. 1969 zog meine Mutter mit mir zu ihrem neuen Mann nach München. Dort heiratete meine Mutter und im selben Jahr kam meine Halbschwester zur Welt. 1971 wurde mein Halbbruder geboren. Von 1969 bis etwa 1982 lebte ich in München, dann im Februar 1982 verließ ich die Landeshauptstadt Bayerns und zog für einige Jahre hinaus in die weite Welt – genauer gesagt nach Frankreich.

 

Mein erster Weg in die Fremde führte mich im Februar 1982 von München über Mailand und Genua mit dem Zug nach Marseille. Eine wunderbare Fahrtstrecke, damals musste ich in Ventimiglia, einem Grenzort in Italien, umsteigen und bin mit dem Zug weiter nach Nizza, St.Tropez und Cannes bis Marseille …

 

Von dort ging es nach einem kurzen Aufenthalt am anderen Tag weiter nach Aubagne. Dies ist eine 40.000-Seelen-Gemeinde einige Kilometer weiter im Landesinneren. Dort verbrachte ich einige anstrengende Wochen, die viel mit Ausdauer und Geschicklichkeit zu tun hatten.

 

Von Aubagne aus ging es Ende März nach Castelnaudary weiter in Richtung Pyrenäen. Dort blieb ich 4 Monate und lernte das wunderbare Land, die Hügel und den Canal du Midi kennen und schätzen. Auch hier Ausdauersport, Wanderausflüge und Kletteraktivitäten.

 

Ende Juli 1982 verschlug es mich dann in auf das schöne Korsika, in die Nähe der wunderschönen Stadt Calvi. Die Bucht von Calvi ist ein Erlebnis wert. Sowohl frühmorgens als auch Nachts. Vor allem, wenn man einmal über die Bucht von Calvi fliegt, kann man die ganz korsische Schönheit erkennen. Ich habe das sehr genossen und fühlte mich dort richtig wohl.

Die Bucht ist riesig und der weiße, feine Sandstrand ist einfach traumhaft. Wer dort kein Plätzchen zum Wohlfühlen findet, ist selbst schuld.

 

Ende August begab ich mich auf einen Ausflug von Calvi in den Libanon und blieb dort 4 Wochen in Beirut. Das war zu dieser Zeit zwar kein Ort, um Urlaub zu machen, aber absolut herausfordernd.

 

Von Beirut ging es wieder zurück nach Korsika. Dort wurde es September und während dieser Zeit wanderte ich auf den Spuren des GR20 (ein Fernwanderweg) Von Calenzana nach Conza über Vizzavone. Natürlich waren es nicht die gesamten 170 km (dafür benötigt man etwa 15 Tage zu Fuß), sondern nur etwa 8 Tage, aus meiner Sicht die anstrengendsten. Der Weg ist das Ziel und so fand ich mein Ziel bereits in den Höhen des Col de Bavella und dem Col de Verde auf dem Weg zum nahen Monte Incudine, beinahe erreicht.

Die Vegetation und die Stille, ab und an durchbrochen vom Scheppern der Schafsglocken, ist ein Genuss. Der würzige Duft vom korsischen Macchie, einem immergrünen zusammenhängenden Buschwald, sowie einer Vielzahl an Sträuchern und Kräutern, die den Boden bedecken, rundeten dieses Erlebnis ab.

 

Kurz vor dem Weihnachtsfest 1982 setzte ich zu meiner ersten Afrikareise an. Etwa um den 12ten Dezember stieg ich am Flughafen von Bangui, der Hauptstadt Zentralafrikas, aus einer französischen Maschine aus. Der erste Eindruck auf afrikanischem Boden war so – als würde ich direkt in einen heißen, laufenden Fön blicken.

In Bangui blieb ich ganze 3 Monate und erlebte 1982/1983 einen wunderbaren Eindruck von Land und Leuten. Eine Erinnerung habe ich noch, so als wäre sie von gestern.
Eines Abends fuhren wir an einer sehr belebten mehrspurigen Straße entlang. Dort befanden sich Hunderte von Menschen am Straßenrand. Erst bei genauerem hinsehen bekam ich mit, dass diese Leute Bücher im Licht der Straßenlaternen gelesen haben. Darauf angesprochen bekam ich genau diese Erklärung, “das Licht sei an und kostenlos”.
Viele Behausungen hatten keinen Strom und Licht, darum zog es die Bewohner auf die Straßen, um abends zu lesen. Was mich ebenfalls beeindruckte, war der Geruch des verbrannten Holzes, womit die Einwohner kochen, morgens Kaffee zubereiten und abends “heizten”.

 

1983 wurde auch zu einem aufregenden Jahr für mich. Als ich im März 83 wieder zurück nach Calvi kam, wurde es ernst. Zuerst kam ich für 4 Wochen in die in den Pyrenäen gelegene Ortschaft Mont Louis und lernte dort, wie man Berge “richtig” erklimmt, aber auch, wie man sich in Extremsituationen zurechtfindet. Anstrengend und teilweise bis-an-die-eigenen-Grenzen gehend. An manchen Abenden fiel ich vor Erschöpfung auf mein Bett und schlief dort, bis der Wecker klingelte. Alles in allem habe ich die Zeit dort geliebt.

Eines Tages, so der Zufall es wollte, half ich im Winter einer kleinen Ortschaft in den Pyrenäen im Rahmen des Katastrophenschutzes, diese aus unendlichen Schneemassen zu befreien. 14 Tage lang waren wir in einer alten Schule untergekommen und bekamen die volle Liebe und Dankbarkeit der meist älteren Bevölkerung zu spüren. Da waren Frühstück und Abendessen “weltmeisterlich”.

Im gleichen Jahr, etwa im Sommer, flog ich wieder zurück nach Afrika. Dieses mal in die Republik Tschad. Ein wunderbares Land. Meistens bewegte ich mich zwischen Ndjamena, der Hauptstadt, und den Städten Ati und Abeche. Einmal ging es auch hoch in den Norden in die Nähe der Stadt Faya Largeau. Damals noch von Libyen beeinflusst, wurde diese durch die Operation Manta der französischen Streitkräfte befreit, die Kräfte Lybiens zurück nach Lybien gedrängt und Faya Largeau wieder der Republik Tschad zugeführt.

 

Etwa Ende September 1983 kam ich für 4 Wochen nach Djibouti, ebenfalls auf dem schönen afrikanischen Kontinent gelegen. Auf der Meeresseite ein wunderbares Fleckchen Erde. Ein paar Kilometer weiter im Landesinneren verwandelte sich dieser Flecken Erde wieder in die Wüste, nur Wüste, nichts als Wüste. Dort lernte ich dann auch das Überleben in der Wüste.

 

Am Ende musste ich dann noch nach Addis Abbeba. 14 Tage humanitärer Einsatz, um einer der schlimmsten Hungerkatastrophen, die das Land jemals in den Griff genommen hatte, ein wenig Linderung und Zeitaufschub zu bringen. Wir waren in der Nähe des Flughafens und halfen hunderten Menschen, ums nackte Überleben zu kämpfen.

 

Dezember 1983 flog ich noch einmal in den Tschad. Dort erlebte ich knapp 3 Monate lang eine herzliche Gastfreundschaft. Eine Zeit, die mir Land und Leute näherbrachte. Das beste Mittagessen gab es in einem großen Hotel, mir fällt der Name nicht mehr ein, dort lernte ich eine Angehörige der amerikanischen Botschaft kennen. Die Essensräume waren klimatisiert und es gab deutsches Bier! Aber auch Budweiser und das belgische Kronnebourg, obwohl das nicht mit der vollen Würze deutscher Biere zu vergleichen ist. Eisgekühlt und in der 40 Grad heißen Tagestemperatur schmeckt alles irgendwie “königlich”.

 

Zurück in Calvi ging es nach ein paar Monaten Aufenthalt wieder auf Tour. Genauer gesagt nach Südamerika,  Kourou in Französisch-Guayana. Dort blieb ich etwa 4 Wochen, lernte mich im Dschungel zurechtzufinden, brannte mir Blutegel mit der Zigarette vom Bein und dachte mir – oh gut, dass du die ganzen giftigen Kriechviecher überlebt hast.

 

Dann folgte auch schon der letzte Teil meiner Aktivitäten und ich kam in den traumhaftesten Abschnitt meiner Reisen, die am Ende doch etwa 5,5 Jahre gedauert haben. Ich bereue diese Zeit nicht, denn sie hat mich bis heute geprägt. Hier nun die letzte Reisestation, mit der ich mein Auslandsabenteuer abschloss. Es handelte sich um die traumhaft und damals kaum von Touristen besuchte Insel franz. Polynesien und dort die Hauptstadt Papeete …

 

um nach ca. 4 Wochen im Anschluss wieder in Deutschland zu landen bzw. von Paris aus mit dem Zug, wie 5,5 Jahre zuvor, nur über eine andere Reiseroute (Straßburg), wieder in München anzukommen.

 

Mein nächster Artikel lautet dann: “Andre Marto – Worte eines Menschen”. Also seid gespannt,

 

Grüße
Andre

 

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