Wenn du meinen kleinen Einblick, Andre Marto – ein Mensch in Worten gelesen hast, hast du bereits einen meiner wichtigsten Lebensabschnitte in jungen Jahren kennengelernt.

Die Jahre 1987 bis 1999 haben nichts gebracht von dem es sich lohnen würde zu erfahren.

Erst im Jahr 1999 bekam ich genug Inspiration um mit dem Schreiben anzufangen. Damals las ich in einem Artikel, dass es die heilige Inquisition wirklich noch geben soll. Also fing ich an mich damit zu beschäftigen. Dabei war eine meiner wichtigsten Quellen Henry Charles Lea, ein amerikanischen Historiker, der mir mit seinen Werken Geschichte der Inquisition im Mittelalter einige Einblicke in das dunkelste Kapitel der Kirchengeschichte gewährte. Daraus baute ich meine erste große Geschichte zusammen. Ich wollte irgendwie, dass ein kleiner, unscheinbarer Mönch den Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Inquisition aufnahm und gewinnen würde.
Heute, knapp 20 Jahre später, ist eine ganz andere Geschichte daraus geworden. Der damalige Mönch “Eberhard von Salem” heißt nun “Leonardus von Salem” und ist beinahe derselbe geblieben, jedoch ist er nun präsenter und ein wenig frecher. Immer noch soll ein Prachtband des Zisterzienserordens nach Lyon anlässlich des dort stattfindenden Kirchenkonzils verbracht werden. Jedoch ist nun nicht mehr die gesamte Inquisition, sondern der Papst in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt.

Papst Innozenz soll einem Anschlag zum Opfer fallen. Mysteriöse Vorkommnisse lassen jedoch Leonardus nicht im besten Licht erscheinen. Erst durch den Tod des Camerlengos und das Eingreifen eines geheimnisvollen Gönners Leonardus’ wird dem jungen Abgesandten des Zisterzienser Ordens von ganz oben – sozusagen, gestattet zu handeln.

Das Ende möchte ich auch nicht verraten, nur so viel – es wird richtig spannend.

 

Allerdings ist es nicht bei der einen Geschichte geblieben und so habe ich in all den Jahren viele verschiedene Geschichten angefangen, allerdings noch keine davon abgeschlossen.

Mehr von mir erfährst du im zweiten Teil Andre Marto – Worte eines Menschen Teil_2