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Autorinnen und Autoren im Netz

Monat: März 2020

Der Wahn einen Krimi zu schreiben

Einen Krimi schreiben – wer bitte kommt denn auf so eine abgefahrene Idee? Ich zum Beispiel. Streng von außen betrachtet, bringe ich gar keine Voraussetzungen mit, einen Krimi schreiben zu können – doch ich möchte das.

Krimis haben mich schon mein Leben lang beschäftigt. Ich habe diese Lektüre verschlungen. Groschenromane, waren billig und als Schüler mit damals sehr geringen Taschengeld, versuchte ich nicht nur an die Dinger ranzukommen, sondern nach der Lektüre diese auch wieder weiterzuverkaufen. Flohmärkte sei Dank.

Diese Krimis rissen mich in den Bann, in einen Strudel und meine Eltern waren damals “not amused” zu sehen, wie ich an den Dingern hing.
Scotland Yard 333, London 999, John Cameron und nicht zu vergessen Jerry Cotton. Später las ich Bücher und stieß auf die Heyne Serien rot und blau. Da waren tolle Romane dabei.

Erst viel später fand ich zu Büchern von Edgar Allen Poe und Sir Arthur Conan Doyle mit seinem berühmten Sherlock Holmes Holmes, um nur einige zu nennen.

Dennoch frage ich mich, ist es also vermessen, heute 40 Jahre später, zu behaupten ich könne einen Krimi schreiben.

Genau das habe ich mir vorgenommen. Ich konnte zu diesem Moment noch nicht abschätzen, was das für mich bedeutete und welche Auswirkungen diese Entscheidung für mich hatte.

Auf diesen Seiten möchte ich meine Erfahrungen mit dem Projekt “einen Krimi schreiben”, posten.

Dabei werde ich alle Aspekte des Schreibens durchgehen. Von der Idee bis zur Veröffentlichung.

Einige Passagen gibt es natürlich hier zu lesen.

Sei gespannt!

Andre

MindMap – Wobei handelt es sich bei diesem Begriff?

Bestimmt ist jeder Autor, ob Vollblut-Autor oder auch nur Hobbyautor, über den Begriff MindMap gestolpert. Aber was genau bedeutet dieser Begriff eigentlich und was beinhaltet dieser?

Im Folgenden eine kleine Erläuterung zur MindMap.

Die MindMap dient im Großen und Ganzen zur Visualisierung bzw. zum sichtbar machen von eigenen Gedanken. Zudem ist es eine Form der Anregung der eigenen Kreativität. D. h., dass diese Übersicht sehr individuell aussehen kann.

Diese Form von Strukturierung kann in jedem Bereich angewendet werden, sodass die Strukturierung bei einem meist selbstgewählten Thema recht hilfreich ist. So prägen sich Inhalte gut ein und können leicht im Gedächtnis abgespeichert werden.

In folgenden Bereichen kann die MindMap angewendet werden:

  • für Ideensammlungen und Brainstorming

  • für die Strukturierung von Sachtexten

  • bei Entwürfen von Vorträgen

  • bei Protokollen

  • für die Planung und Organisation

  • für das Lernen und die Prüfungsvorbereitung

Die Erstellung einer MindMap

Bei der Erstellung ist zu erwähnen, dass das eigentliche Thema in der Mitte eines unlinierten Blattes notiert wird. Unterthemen hierzu werden um den zentralen Punkt notiert und mit sogenannten Ästen mit diesem verbunden.

Ein Beispiel für eine MindMap findet man u. a. unter der Quelle: https://www.mindmapping.com/de/mind-map.php

Meine Erfahrung mit MindMaps

Ich selbst nutze MindMaps nur, in wenigen Fällen. Doch in den wenigen Fällen, in denen ich diese nutzte, hat mir diese Variante geholfen weiterzukommen.

So ist mein Tipp diese Möglichkeit einfach mal auszuprobieren um zu sehen, ob diese hilft.

Saigels Irr(e)lichter – Das Schreibtalent

Da sitzen wir nun auf unseren Betten, Sofas, Sesseln, Küchen- oder Gartenstühlen und halten dieses eine Buch in den Händen, das uns zeigt, wie weit wir selbst noch davon entfernt sind, ein herausragender Schriftsteller zu sein. Diese Talente, die wir bewundern, können alles. Jeder Satz ist perfekt, jedes Wort passend, die Geschichte logisch und nahtlos. Selbst Michael Endes Büchernörgele würde nichts anderes übrig bleiben, als freudigen Lobgesang anzustimmen.

Doch, sind es denn tatsächlich die Talente, die uns begeistern? Gibt es einen Autor, der über Nacht den Entschluss fasste, Autor zu werden und dies sogleich am darauffolgenden Morgen mit Leichtigkeit in die Tat umsetzte? Wohl kaum.

Diese Idee vom angeborenen Talent, welche in unseren Köpfen auf ganz romantische Art und Weise existiert ist wohl der Wahrheit nicht sehr nahe. Selbst ein großer Molière genoss eine schreiberische Ausbildung auf hohem Niveau. Dann gibt es natürlich auch die Quereinsteiger wie Thomas Mann, die allerdings auch erst ihr Handwerk erlernen mussten. Talent ist etwas, das uns in die Wiege gelegt wird. Es gibt bestimmt viele Menschen da draußen mit schreiberischem Talent, welches sie allerdings nicht nutzen. Erst ein ausgebautes Talent, welches vertieft und mit Wissen bereichert wurde, kann sich so vortrefflich entfalten, dass es uns den Atem zu rauben vermag.

Ich glaube, die Bewunderung von Talent sollten wir uns abgewöhnen. Wir sollten Arbeit und Eifer bewundern, Hartnäckigkeit, die auch in den dunkelsten Stunden nicht mit dem Leuchten aufgehört hat. Um ein Buch zu beenden braucht es mehr als Talent, es braucht Durchhaltevermögen und Geduld, Handwerkswissen und einen ausgearbeiteten Stil und noch vieles mehr. Dies sagt uns, dass das Gelesene nicht einfach aus dem Ärmel geschüttelt worden ist, was unsere Bewunderung nicht schmälern, sondern verstärken sollte.

Genauso können manche vielleicht mit dieser Erklärung von dem Gedanken Abstand nehmen, dass ihnen das nötige Talent zum Schreiben fehlt.

 

Eure Saigel und viele Grüße an Yvonne, die mir netterweise den Klau ihrer Idee gestattete

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