Saß auf der Couch. Tag für Tag.
Auf einmal – autsch- am Boden lag.

Ich dachte: Mist? Wo ist sie hin?
Couch vermisst!!! Anzeige drin.

Doch keiner kam. Die Couch war weg.
Ich setzte mich auf nassen Dreck.

Dann auf den Stein. Stund um Stund.
Lahm wurd das Bein. Der Hintern wund.

Ich zog umher. Fand einen Stuhl.
Das war schon mehr. Das war ganz cool.

Doch ging der Stuhl mir schnell kaputt.
Zurück im Suhl. Der Stuhl zum Schutt.

Saß auf der Parkbank. Nacht für Nacht.
Die Lunge krank. Der Nacken, ach.

Da kam ein Sturm. Ich musste fort.
Verließ die Bank. Verließ den Ort.

Verließ das Land. Ging an den Strand.
Seit diesem Tag sitz’ ich im Sand

by Lina Dinc

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