Das Thema Kritik und der Umgang ist für mich und auch viele andere ein heikler Bereich. Je nachdem, wie diese Form des Feedbacks geäußert wird, kann es den Empfänger recht ins Straucheln bringen.

Sicherlich ist es nie einfach, Kritik zu empfangen und mit dieser umzugehen. Und doch ist es ebenso schwierig, sie jemandem zu vermitteln den man vielleicht gar nicht kennt.

Also habe ich mich dran gemacht und ein wenig recherchiert. Außer den Recherchen habe ich bereits geführte Gespräche versucht in den folgenden Text mit einzubeziehen versucht. Natürlich unter dem Gesichtspunkt, was für den ein oder anderen nützlich sein könnte.

So hoffe ich, das Wichtigste in einer angenehmen Anordnung zusammengefasst zu haben.



Definition Kritik

Bei einer Kritik handelt es sich um eine Beurteilung oder auch eine Einschätzung einer künstlerischen Leistung.



Unter den gefühlt zahllosen Definitionen zu diesem Begriff war dies diejenige, die am besten in dem Bereich des Schreibens passte. Auch wenn es sich hierbei um eine klare Orientierung handelt. Also begab ich mich auf die Suche nach einer Art Aufbau für ein Feedback. Besonders dann, wenn dieses Feedback geäußert wird, um es dem Empfänger zu verdeutlichen.

So fand ich bei der Beigroup GmbH (Link zu dem Thema Kritik: static.bei-training.com/files/div/Checkliste_Richtig_kritisieren_betraining-v1-0.pdf) eine Übersicht zu dem Aufbau bzw. was man berücksichtigen kann oder sollte.

Von diesem Dokument habe ich eine kurze Zusammenfassung gemacht, die ich hier folgend aufführen möchte.

Laut dieser Hilfe für das Kritisieren sollte man in Betracht ziehen, ob die Kritik sinnvoll ist und ob es einen triftigen Grund dafür gibt.
Ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass dem so ist, so sollte die Kritik so präzise wie möglich und mit Beispielen unterlegt sein. Die Sachlichkeit darf hierbei natürlich nicht außer Acht gelassen werden.

Die Kritik sollte zeitnah erfolgen, damit es keine Missverständnisse zwischen Kritikgeber und Empfänger kommt. In seiner Äußerung sollte man jedoch auch nicht vergessen, die Kritik so positiv und neutral wie möglich zu halten.

Ist eine positive Basis bei der Kritik gegeben, so ist die Konstruktivität des Empfängers der Botschaft weniger gehemmt, sodass ein entsprechendes Ergebnis erzielt werden kann.

Hinzu kommt, dass das Feedback in der Ich-Form gehalten sein sollte. Ist die Kritik all zu negativ behaftet, sollte der Verfasser in Betracht ziehen, wie sich das Gegenüber fühlt oder ob die vorgetragene Form zu akzeptieren ist.

Ist man diese Punkte durchgegangen, ist es vonnöten, sich zu überlegen, wie es möglich ist, die Kritik mit einem guten Gedanken zu beenden.



Im Folgenden habe ich die mir notierten Fragen aufgelistet und so gut ich konnte beantwortet. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass ich hier die aus meiner Sicht wichtigsten Fragen aufliste, damit auch so eine gewisse Übersicht vorhanden ist.



Wie gehe ich mit einer Kritik um, die mich trotz allem trifft?

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die nicht gerade einfach zu beantworten ist. Denn jeder verarbeitet bzw. verkraftet ein negatives Feedback natürlich auf seine ganz besondere Art und Weise. Vor allem das schlechte Gefühl, das sich breitmacht, wenn man mit dem ein oder anderen Kritikpunkt konfrontiert wird, kann das Schreiben an sich hemmen. Man darf sich nicht unterkriegen lassen und dem Gedankenkarussell, das von Selbstzweifeln begleitet werden kann, die Überhand lassen.

Denn je öfter man mit den unterschiedlichsten Gedankengängen anderer Schreiber, desto sicherer wird man mit seinem eigenen Schreibstil und lernt mit der Zeit, schon im vornherein die ein oder andere Fehlerquelle zu umgehen.



Wie nutzt man Kritik für sich selbst und vor allem dann auch für die Texte?

Egal wie die Kritik ausfällt, sollte man nicht aus den Augen verlieren, was man mit dem Text ausdrücken möchte.

Erst dann kann man das Feedback nach seinem Bauchgefühl und an den passenden Stellen in das Geschriebene einbauen. Wichtig hierbei ist, zu beachten, dass man sich das Wichtigste notiert.



Kritik ein Nehmen und Geben?

So objektiv wie möglich gesehen ist das so. Denn möchte man, dass die eigenen Texte kommentiert werden, so muss man sich auch die Zeit nehmen, die Texte von anderen zu kommentieren.

Hier trifft das Sprichwort „Eine Hand wäscht die andere“ zu.

Zudem lernt man wie man das eigene Werk ein wenig anders zu sehen.



Mein Fazit zu meiner Recherche zur Kritik und was ich aus dem allen für mich mitnehme…

Während der Recherche und dem Schreiben des Beitrages konnte ich meinen teils recht fixen Blickwinkel aufbrechen. Ausschlaggebend waren andere Sichtweisen als auch einige Tipps um auch mal um die Ecke zu denken. Besonders wichtig für mich waren die Anregungen zur Formulierung von einer Kritik, die mich zu dem Entschluss brachten Feedbacks in Zukunft ein wenig strukturierter anzugehen.