Egal ob man Leser ist oder selbst Romane verfasst, stößt man immer mal wieder auf den Prolog. Das bedeutet, dass es Autoren gibt, die nicht sofort mit der Handlung beginnen, während einige Autoren gleich mit ihrer Geschichte starten.

Im Grunde wissen wir ja eigentlich alle, worum es sich bei diesem Teil des Schreibens handelt. Aber woher stammt das Wort? Wie ist es definiert?

Also hab ich mich mal ein wenig kundig gemacht und Folgendes recherchiert um es so gut wie möglich zusammenzufassen.

 

Die Herkunft des Wortes

Dieses Wort wird bereits seit mehreren Jahrtausenden genutzt, wobei es seinen Ursprung im griechischen hat und in der westlichen Sprachkultur angepasst wurde. Unten führe ich mal die Entwicklung des Wortes vom griechischen Ursprung ins Mittelhochdeutsche auf (kleine Anmerkung am Rande soll sein, dass Griechisch und Latein die deutsche Sprache stark prägten)

in Mittelhochdeutsch     prologe

in Latein                        prologus

in Griechisch                 prólogos

Das Wort prólogos an sich besteht aus zwei Wörtern, die dem griechischen entstammen:

pro -> vor

logos -> Wort

 

Kurze Erläuterung

Bei der Recherche sind mir auch die Synonyme für diesen Begriff aufgefallen, wovon vor allem die im literarischen Bereich ins Auge fallen. Anschließend führe ich jene Ausführungen auf, die vor allem beim Schreiben von Bedeutung sind:

  1. Beginn
  2. Anfang
  3. Einleitung

All das zuvor Erwähnte, ist natürlich unheimlich trocken und zeigt nur im Groben worum es sich bei diesem Wort handelt. Im weiteren Verlauf möchte ich noch ein wenig intensiver darauf eingehen und hoffe, dass es verständlich ist.

Der Prolog ist die Vorgeschichte einer Erzählung oder eines literarischen Werkes und dient oft der Erläuterung der Intention des Folgenden.

Allerdings ist zu beachten, dass man diesen Beginn nicht mit einem Vorwort verwechselt, welches eine Bemerkung des Autoren ist. Es gehört nicht direkt zur Erzählung, obwohl ein eindeutiger Zusammenhang besteht.

Die Einleitung kann mit dem folgenden Schriftstück verbunden oder auch vollkommen gelöst davon sein.

Hin und wieder nutzt der Autor die Einführung in sein Werk die Form eines Gespräches oder eines Monologes. Manchmal wird der Prolog auch für Dinge oder Umstände genutzt, die nicht in die Handlung passen. Meist sind es Hintergründe oder zwischenmenschliche Beziehungen, die darin ihren Platz finden.

Bei den vorhergehenden Varianten ist es möglich, dass die Erzählform eine vollkommen andere ist als in der Handlung.

Einen Prolog kann man erst so nennen, wenn dieser von dem Autor selbst verfasst worden ist.

 

Fazit

Mein Fazit zu diesem Thema ist, dass sich mir der ein oder andere Prolog eines Buches erklärt hat. So kann ich in Zukunft bei Büchern weitaus ruhiger angehen und mich auf das freuen was kommt.