Wir als Autoren, egal ob wir schon Veröffentlicht haben oder nicht, stehen regelmäßig dem Begriff “Manuskript” gegenüber. Vor allem für jene, die gerade am Anfang stehen, wissen nicht so recht, was sie mit diesem Wort in Verbindung bringen sollen.

Also habe ich mir gedacht, dass es vielleicht mal an der Zeit sei einen kleinen Überblick zu geben, wobei es sich bei dem Begriff “Manuskript” denn so handelt.

Das Wort “Manuskript” entstammt dem mittellateinischem und wird dort als manuscriptum bezeichnet.

Es besteht aus zwei Worten des lateinischen. Diese sind:

    manus = Hand (auch in der Maniküre enthalten) sowie

    scriptum 2. Partizip von scribere = schreiben (franz. scribir / span. escribir).

Für das doch recht lange Wort kann man auch die Kurzform “manus” verwenden.

Das Manuskript bezeichnet im allgemeinen handgeschriebene Bücher, Briefe oder andere Publikationsformen, die im engeren Sinne durch manuelles Schreiben mit Tinte oder anderen Farbmitteln entstanden sind.

Dazu gehören vor allem auch die im Mittelalter rein handschriftlichen Texte. Diese wurden damals in Sammelbänden zusammengefasst. Um diese dann publizieren zu können, mussten diese dann handschriftlich kopiert, also abgeschrieben, werden.

Doch mit dem Aufkommen des Buchdruckes wurden die langwierigen Prozesse des “Kopierens” vereinfacht und die Publikation wurde um einiges schneller.

Durch den soeben genannten Buchdruck werden heute umgangssprachlich auch maschinenschriftliche Druckvorlagen als Manuskript bezeichnet.