Viele machen sich Gedanken über die „perfekte“ Rezension. Sie durchstöbern hierfür die unterschiedlichsten Plattformen, fragen Google oder machen sonstwas, um das, was sie schreiben möchten, so gut wie möglich rüberzubringen.

Doch in meinen Augen gibt es nicht die „perfekte“ Rezension sondern eine, die mein Interesse an der Handlung des Buches weckt und mich dazu veranlasst, das Buch zu holen oder auf meine Wunschliste zu setzen.

Also habe ich mich auch mal hingesetzt, um zu sehen, was macht die Rezension bzw. den Aufbau eigentlich aus.

Ich muss gestehen, dass ich nicht das fand, was mich zu 100 % überzeugt hat. Darüber hinaus gebe ich zu, dass ich auf der einen oder anderen Internetseite etwas gefunden habe, was mich hat hellhörig werden lassen.

Hier mal eine kleine Zusammenfassung von dem, was einem helfen kann eine Rezension zu schreiben und sich von Mal zu Mal zu verbessern.

Die Rezension im Kurzen

Die Rezension an sich ist eine kurze Inhaltsangabe eines Buches, welche eine Erläuterung der eigenen Meinung zu dem Gelesenen wiedergibt.

Sie besteht aus folgenden Elementen:

  1. Überschrift
  2. Einleitung
  3. Hauptteil
  4. Schluss

Im Grunde ähnlich aufgebaut wie Kurzgeschichten, Romane und die altbekannten Aufsätze aus der Schulzeit.

Nun zu den einzelnen Elementen der Rezension:

       1. Die Überschrift

Hier notiert man den Autor und den Titel des Buches, das man gelesen hat.

        2. Die Einleitung

In der Einleitung stehen Informationen über das Buch. Hierzu gehören:

  1. Erscheinungstermin und Verlag
  2. Umfang (Seitenanzahl)
  3. Erstlingswerk eines Autors oder weitere Titel (Bibliographie)
  4. Teil einer Buchreihe
  5. Biographische Informationen zum Autor
  6. Buchart (Taschenbuch, Hardcover, ebook, Hörbuch, etc.)

Vielleicht kann man hier auch den einen oder anderen Punkt zusammenführen oder mit Links erweitern. Vor allem das Recherchieren von Links benötigt Zeit, reduziert jedoch die Länge des Textes und bringt den Leser des Artikels dazu, sich ein wenig umzusehen.

       3. Der Hauptteil

Hier findet der Leser eine grobe Zusammenfassung der Handlung. Allerdings ist hier darauf zu achten, dass man nicht zuviel verrät. Am besten funktioniert es, sich an den Highlights entlangzuschreiben, aber nicht das Ende zu verraten.

Die Hauptfiguren (Protagonist/Antagonist) darf man natürlich nicht vergessen, denn die machen den Roman ja aus.

Auf Schreibstil des Autoren, Stilmittel und Spannungsaufbau sollte man ebenso eingehen, doch die Intensität kann variieren.

Äußert man Lob oder Kritik, sollte daran denken, diese Punkte auch zu begründen.

       4. Der Schluss oder auch die Leseempfehlung

Hier sollte man darauf eingehen, wem das Buch gefallen könnte und wem nicht. Ein Vergleich mit anderen Büchern hilft dem Leser der Rezension dabei, Vergleiche zu ziehen und zu entscheiden, ob ihn das Buch interessieren könnte. Hierbei macht es in meinen Augen nicht den Unterschied, ob man sich das Buch in einer Buchhandlung oder via Internet kauft oder einfach nur ausleiht.

Hat die Handlung indes nicht gefallen haben, sollte man die Begründung der Kritik nochmals in einer abgewandelten Form erneut aufgreifen.

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