Lernen vom Beobachten… Geht das?

Ich finde schon. Denn ich habe es selbst bei mir festgestellt, dass ich während meines Alltages fast schon unbewusst die Interaktionen meiner Mitmenschen beobachte. Dazu gehört neben der Mimik und der Körpersprache auch die Sprache an sich, die dies alles abrundet.

Aber die Interaktionen zwischen den Menschen ist nur eine Seite der Medaille, die andere Seite sind so simple Sachen wie vorbeifahrende Autos, Züge oder ähnliches….

Dieser Bereich des Schreibens überschneidet sich allerdings auch mit der Findung von Inspiration, aber dies soll hier nicht behandelt werden.

Aus meiner Sicht lernt man aus diesen alltäglichen Dingen des Begutachtens mit der ein oder anderen Situation bei seinen eigenen Projekten in irgendeiner Stelle weiterzukommen.

Denn manchmal kommt eine Situation und bricht das Eis und das Schreiben beginnt von vorne… Und ich bin ehrlich, die ein oder andere Begebenheit ist in abgewandelter Form in meine Texte gekommen sind. Und das sind die unterschiedlichsten Sachen wie Charakterzüge, kurz beobachtete Szenarien oder einfach nur ein Wort. Dies alles ist so unbewusst bei mir geschehen, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einmal mehr wirklich die Details weiß und woher ich dann den Anstoß für’s weiterschreiben hatte. Wichtig für mich ist einfach die Veränderung des Blickwinkels.

Der Text hier soll nicht nur ein kurzer Einblick auf das sein was ich mir erarbeitet habe. Nein, diese Worte schrieb ich nieder um dem ein oder anderen Leser die Möglichkeit zu bieten auch seinen Blickwinkel zu verändern bzw. einfach nur ein wenig zu verrutschen.

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