Wie wichtig sind Austausch und Feedback?

Jeder Schreibende stellt sich irgendwann die Frage, wie wichtig Austausch und Feedback sind. Viele, nicht alle, grübeln darüber, ob sie sich in einem Forum anmelden oder einer Gruppe beitreten sollen, die es im Internet zuhauf gibt.

Genauso hat es bei mir angefangen. Ich suchte und kam in Foren an, in deren Gemeinschaft ich meinen Platz finden musste und auch fand.

Es folgten Jahre, in denen ich dann mit vielen Mitgliedern im Forum Kontakt hielt. Ebenso fand ich auf Messen oder bei Lesungen Menschen mit den gleichen Interessen, mit denen ich mich austauschte. Einigen gab ich dann auch mal den einen oder anderen Text zum Lesen. Daraufhin habe ich auch Resonanzen bekommen. Durch beides bin ich in den letzten Jahren gewachsen.

So geht es jedem, der sich dem Austausch und dem Feedback öffnet.

Als ich mich für diesen Beitrag entschied, habe ich mir überlegt, was die beiden Begriffe verbindet, was sie ausmacht oder wie sie aufgenommen werden. Folgend habe ich verschiedene Punkte zusammengetragen, die für mich zu Austausch und Feedback gehören.

Als erstes will ich aufzeigen, was die beiden Begriffe an sich ausmacht.

Der Austausch

Der Austausch ist gegenseitig und ergibt sich im Verlauf von Gesprächen. Auch gibt er dem Schreibenden die Möglichkeit, Schreibblockaden zu überwinden, indem er sich Rat bei Gleichgesinnten holt. Ebenso hilft der Austausch dabei, andere Stellen für Recherchearbeiten zu finden, die man selbst nicht in Betracht gezogen hat. Ebenso dient er dazu, den Kopf freizubekommen und regt meist nach Abschluss zum Nachdenken an.

Das Feedback

Das Feedback ist eine direkte  Rückmeldung auf einen Text, egal ob es sich um einen Ausschnitt oder um eine komplette Version handelt. Meist beruht diese Form der Textarbeit auf Gegenseitigkeit zweier oder mehrerer Parteien und wird direkt eingefordert.
Durch die Resonanz anderer Personen lernt der Schreibende deren Sichtweisen kennen und kann so die eigene Wahrnehmung des Geschriebenen ein wenig abändern.
Die aufgeführten Punkte zu dem Begriff des Feedbacks sind Resultate, die einen Autoren, egal ob er das Schreiben als Hobby oder beruflich betreibt, in seinem Schaffen weiterbringen.

Auch wenn es scheint, als ob die beiden Begriffe nichts miteinander zu tun haben, sind sie doch miteinander verbunden. Es ist vielleicht nur nicht ganz so offensichtlich.
In den letzten Jahren habe ich ebendiese Erfahrung machen können. So sehr ein Feedback auch am eigenen Ego kratzte, so heilsam waren die Momente des Austausches – die Wundsalbe, die ich gebraucht habe.
Manchmal meint man nach einem besnders niederschmetternden Feedback, dass man mit seinem Werk, das man niedergeschrieben hat, vollkommen daneben liegt, aber wenn man sich selbst ein wenig Zeit lässt und vor allem nicht aufgibt, ändert sich auch die eigene Sichtweise.

Mein Fazit

Nach meinem kurzen Ausflug, um diesen Beitrag einigermaßen mit Worten zu füllen, und auch meine eigenen Erfahrungen berücksichtigend, kann ich sagen, dass Austausch und Feedback näher beieinander liegen, als selbst ich angenommen hatte.
Man braucht beides, um sich selbst zu entwickeln und mit dem, was man schreibt, nicht einfach stehenzubleiben.

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